Napoleon (1927)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Abel Gance |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 425 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1927-01-10 |
| Einspielergebnis | 39.448 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (229 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Schon als Kind zeigt Napoleon, worauf es ihm ankommt: Eine Schneeballschlacht organisiert er wie einen Feldzug, mit Taktik und Befehlsgewalt über seine Mitschüler. Diese frühe Anlage seines Charakters zieht sich durch den weiteren Weg, den der Film nachzeichnet. Beim Militär arbeitet er sich Stufe für Stufe nach oben, während um ihn herum die Französische Revolution das Land erschüttert. Die Hoffnung, seiner korsischen Heimat dadurch zur Unabhängigkeit zu verhelfen, zerschlägt sich. Stattdessen trägt er zur Eroberung der aufständischen, mit den Engländern verbündeten Hafenstadt Toulon bei. Die politischen Wirren der Nachrevolutionszeit bringen ihn vorübergehend ins Gefängnis, doch 1796 bricht er als Oberbefehlshaber der Armee auf, um Italien zu erobern. Der Film endet an diesem Aufbruchspunkt, ohne den weiteren Verlauf der Feldzüge vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1927 unter der Regie von Abel Gance. In den Hauptrollen sind Albert Dieudonné, Nicolas Roudenko, Edmond van Daële und Alexandre Koubitzky zu sehen, Dieudonné in der Titelrolle, Roudenko als der junge Napoleon in den Kindheitsszenen. Angaben zu einer Altersfreigabe liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historienfilm und Kriegsfilm zeigt, dass hier nicht nur ein militärischer Werdegang nacherzählt wird, sondern auch die inneren und zwischenmenschlichen Konflikte einer Umbruchszeit im Zentrum stehen. Das Schlagwort einer wahren Begebenheit unterstreicht den biografischen Anspruch: Der Film versteht sich als Nacherzählung eines realen Lebenswegs, angefangen bei der Kindheit bis zum Beginn der Italienfeldzüge. Die Erzählung folgt damit einem klassischen Aufstiegsmuster, das von der Schulhof-Schneeballschlacht bis zum Oberbefehl über eine Armee reicht und Napoleons Strategie als durchgehendes Charaktermerkmal zeichnet.
Einordnung & Wirkung
Mit 227 abgegebenen Stimmen und einer Durchschnittsbewertung von 7,8 von 10 verfügt der Titel über eine schmale, aber deutlich positive Bewertungsbasis. Seit der Entstehung des Films sind fast einhundert Jahre vergangen, was ihn zu einem der ältesten Werke seines Genres macht, die auf der Plattform überhaupt erfasst sind. Innerhalb des historischen Kriegsdramas markiert er einen frühen Versuch, eine reale Herrschergestalt über einen langen Zeitraum ihres Werdegangs filmisch zu begleiten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Albert Dieudonné als Napoléon Bonaparte
- Nicolas Roudenko als Napoléon Bonaparte (Child)
- Edmond van Daële als Maximilien Robespierre
- Alexandre Koubitzky als Georges Jacques Danton
- Antonin Artaud als Jean-Paul Marat
- Abel Gance als Louis Antoine Léon de Saint-Just
- Gina Manès als Joséphine, Viscountess of Beauharnais
- Nicolas Koline als Tristan Fleury
- Annabella als Violine Fleury / Bernardine Eugénie Désirée Clary
- Marguerite Gance als Charlotte Corday
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Verfügbarkeit
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