Nawalny (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Roher |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-04-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (305 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im August 2020 wird der russische Oppositionelle Alexei Nawalny Opfer eines Giftanschlags mit einem tödlichen Nervenkampfstoff. Er überlebt, entgegen allen Umständen. Es folgt eine monatelange Genesung im Schwarzwald, und in dieser Zeit macht Nawalny erschütternde Entdeckungen über den Anschlag auf sein Leben, der sehr wahrscheinlich von russischen Behörden in Auftrag gegeben wurde.
Trotz allem trifft er eine Entscheidung, die das weitere Geschehen bestimmt: Nawalny beschließt, in seine Heimat Russland zurückzukehren. Dort wird er unmittelbar nach seiner Ankunft verhaftet. Der Film begleitet ihn durch diese Monate außergewöhnlicher Belastung und zeichnet ein Porträt aus nächster Nähe, das eine extreme Phase seines Lebens festhält.
Entstehungsgeschichte
Daniel Roher ist der Filmemacher hinter diesem Dokumentarfilm, der 2022 erschien und damit vier Jahre zurückliegt. Roher begleitet Nawalny während der geschilderten Ereignisse. Neben Alexei Nawalny wirken drei weitere Personen mit, die denselben Familiennamen tragen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm stützt sich das Werk nicht auf eine erfundene Handlung, sondern auf reale Ereignisse und eine reale Person. Das verleiht dem Stoff eine besondere Ernsthaftigkeit, denn es geht um einen Anschlag auf ein Menschenleben und um die Folgen politischer Opposition.
Die Anlage als Porträt aus nächster Nähe bedeutet, dass der Film nah an seiner Hauptfigur bleibt. Er verfolgt keine distanzierte Rückschau, sondern ist in einer Zeit entstanden, in der die Ereignisse noch im Gang waren. Daraus ergibt sich eine Erzählform, die zwischen persönlichem Erleben und politischer Dimension pendelt. Die Monate im Schwarzwald bilden dabei eine Phase des Innehaltens und der Aufklärung, bevor die Rückkehr nach Russland die Geschichte in eine neue Richtung lenkt. Die Beteiligung weiterer Menschen mit dem Namen Nawalny weist darauf hin, dass auch das familiäre Umfeld Teil dieses Porträts ist.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,3 von 10 Punkten wird der Film deutlich positiv bewertet. Die Basis bilden einige hundert Stimmen.
Vier Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Dokumentationen, die politische Zeitgeschichte unmittelbar an einer einzelnen Person festmachen. Er richtet sich an ein Publikum, das sich mit den Themen Opposition, Staatsgewalt und persönlichem Mut auseinandersetzen möchte.
Bilder






Besetzung & Stab
- Alexei Navalny als Self
- Yulia Navalnaya als Self
- Daria Navalnaya als Self
- Zakhar Navalny als Self
- Maria Pevchikh als Self
- Christo Grozev als Self
- Leonid Volkov als Self
- Kira Yarmysh als Self
- Georgy Alburov als Self
- Anna Biryukova als Self
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Verfügbarkeit
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