Night Train - Der letzte Zug in die Nacht (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Aldo Lado |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-04-09 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor Weihnachten wollen die sechzehnjährigen Cousinen Lisa Stradi und Margaret Hoffenbach von München nach Verona reisen, um die Feiertage bei Lisas Eltern zu verbringen. Schon im Zug geraten sie in die Nähe zweier flüchtiger Kleinkrimineller sowie einer nymphomanen Frau aus großbürgerlichen Kreisen, deren Verhalten für Unruhe im Abteil sorgt. Als der Zug wegen einer Bombendrohung nachts in einem kleinen österreichischen Bahnhof zum Stehen kommt, versuchen die beiden Mädchen, den unangenehmen Mitreisenden zu entkommen, indem sie in einen anderen Zug umsteigen. Doch das Trio kreuzt erneut ihren Weg, und in einem isolierten Waggon setzt sich die Bedrohung fort. Wie weit die Situation eskaliert, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
"Night Train - Der letzte Zug in die Nacht", im Original "Late Night Trains", entstand 1975 unter der Regie von Aldo Lado. Zur Besetzung zählen Flavio Bucci, Macha Méril, Gianfranco De Grassi und Enrico Maria Salerno. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Horror zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Ein geschlossener, fahrender Zug als Schauplatz erzeugt eine Situation ohne Fluchtmöglichkeit, in der sich Bedrohung stetig verdichten kann. Dass die Hauptfiguren zwei jugendliche Mädchen sind, denen ein Trio aus Kleinkriminellen und einer haltlosen Erwachsenen gegenübersteht, legt einen klaren Machtgefälle-Konflikt an, der über die reine Reisehandlung hinausgeht. Die zusätzliche Bombendrohung als Wendepunkt sorgt dafür, dass die räumliche Enge noch einmal verschärft wird, indem die Fluchtversuche der Mädchen sie letztlich wieder mit ihren Peinigern zusammenführen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zustimmung erfährt - kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des italienischen Genrekinos jener Dekade einordnet, in der Thriller- und Horrorelemente häufig eng miteinander verzahnt wurden. Eine breitere öffentliche Reaktion lässt sich anhand der vorliegenden Zahlen nicht ablesen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Flavio Bucci als Blackie
- Macha Méril als The Lady on the Train
- Gianfranco De Grassi als Curly
- Enrico Maria Salerno als Prof. Giulio Stradi
- Marina Berti als Laura Stradi
- Irene Miracle als Margaret Hollenbach
- Laura D'Angelo als Lisa Stradi
- Franco Fabrizi als The Voyeur on the Train
- Dalila Di Lazzaro als Nurse Pauline (uncredited)
- Rita Moscatelli als Marie (uncredited)
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Verfügbarkeit
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