NO! (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pablo Larraín |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-08-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 2.341.226 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (489 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chile im Jahr 1988. Diktator Pinochet lässt das Volk darüber abstimmen, ob seine Präsidentschaft fortgesetzt wird. Alle Prognosen sehen ihn vorn, schließlich kontrolliert er Staat und Medien mit eiserner Hand. In dieser nahezu aussichtslosen Lage wenden sich die Führer der Opposition an René Saavedra, einen brillanten jungen Werbefachmann, der bislang eher Erfrischungsgetränke als politische Botschaften verkauft hat.
Unter ständiger Beobachtung des Regimes, mit knappsten Mitteln und Gegenwind aus den eigenen Reihen entwirft René mit seinem Team eine Kampagne, die sich beim Zauberkasten der Werbewelt bedient: knallig, bunt, optimistisch. Ihr Kern ist ein einziges Wort, das ¡NO! des Titels. Erst nach und nach begreift René, mit wem er sich da angelegt hat.
Entstehungsgeschichte
Pablo Larraín inszenierte „NO!“, der Film stammt aus dem Jahr 2012. Gael García Bernal, Alfredo Castro, Néstor Cantillana und Luis Gnecco bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film bereits ab sechs Jahren, was darauf hindeutet, dass die Gewalt des Regimes nicht in expliziten Bildern verhandelt wird, sondern in Druck, Überwachung und Angst.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie, dazu eine wahre Begebenheit als Grundlage: Die Genres verorten den Film klar im Politischen, die Handlung aber läuft über eine Werbekampagne. Das ist eine ungewöhnliche Perspektive. Statt Straßenkämpfe oder Gerichtssäle zeigt die Anlage Entwürfe und Strategien, und der Held ist kein Widerstandskämpfer, sondern ein Mann, der Produkte verkauft. Die Reibung entsteht genau dort, wo die Sprache der Werbung auf die Sprache der Macht trifft. Dass die Kampagne mit Gegenwind aus den eigenen Reihen zu kämpfen hat, zeigt zudem, dass der Konflikt nicht nur zwischen Regime und Opposition verläuft.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten liegt der Film klar über dem Durchschnitt, wobei die Stimmenzahl im dreistelligen Bereich bleibt und das Urteil eher eine interessierte Minderheit abbildet. 14 Jahre nach 2012 gehört „NO!“ zu jenen historischen Dramen, die ein politisches Ereignis über einen Nebenschauplatz erzählen und damit den Kern treffen. Innerhalb des Genres ist er ein Beispiel dafür, dass Geschichte auch aus der Perspektive der Kommunikation erzählt werden kann.
Bilder





Besetzung & Stab
- Gael García Bernal als René Saaverdra
- Alfredo Castro als Lucho Guzmán
- Néstor Cantillana als Fernando
- Luis Gnecco als Urrutia
- Antonia Zegers als Verónica
- Jaime Vadell als Minister Fernández
- Diego Muñoz als Carlos
- Alejandro Goic als Ricardo
- Marcial Tagle als Alberto Arancibia
- Manuela Oyarzún als Sandra
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Verfügbarkeit
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