No One Lives - Keiner überlebt! (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ryūhei Kitamura |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-09 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 74.918 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (713 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein attraktives Paar ist auf einer Reise durchs Land unterwegs. Bei einem Halt in einem Diner geraten die beiden ins Visier des ortsansässigen Psychopathen Flynn und seiner Leute, die sie beim Verlassen des Lokals überwältigen. Verschleppt in eine einsame Hütte, greift die junge Frau zu einem drastischen Schritt und nimmt sich das Leben. Es bleibt nicht die einzige Überraschung für die Entführer: Der verschleppte Mann, der sich nur Driver nennt, gibt sich seinerseits als ein mit allen Wassern gewaschener Serienmörder zu erkennen — und dreht den Spieß um.
Entstehungsgeschichte
Ryūhei Kitamura inszenierte den Film, der 2013 erschien. Luke Evans, Adelaide Clemens, Laura Ramsey und Lee Tergesen gehören zur Besetzung. Wegen der Härte des Stoffs gilt die Freigabe erst ab achtzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller kommen zusammen, und der Aufbau nutzt beide über einen einzigen dramaturgischen Kniff: die Umkehrung der Rollen. Die Ausgangslage — reisendes Paar, abgelegener Ort, örtliche Bedrohung — ist im Genre vertraut und wird hier bewusst als Erwartung aufgebaut, um sie zu brechen. Von dem Moment an, in dem sich die vermeintliche Beute als der weit Gefährlichere entpuppt, verschiebt sich auch die Position des Publikums, das nun keiner Seite mehr zusehen kann, ohne Partei zu ergreifen. Dass die Figur namenlos bleibt und nur als Driver auftritt, verstärkt diesen Effekt: Wo keine Biografie angeboten wird, bleibt allein das Handeln. Die kleine Besetzung und der eng gefasste Schauplatz entsprechen einer Anlage, die auf Zuspitzung statt auf Ausdehnung setzt.
Einordnung & Wirkung
6,0 von 10 markiert ein durchschnittliches Urteil auf einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Bei explizit harten Horrorstoffen liegen die Werte häufig in diesem Bereich, weil die Wirkung, auf die der Film zielt, für einen Teil des Publikums zugleich Ablehnungsgrund ist. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Vertreter jener Spielart, die vertraute Genremuster aufruft, um sie gegen die eigenen Erwartungen zu wenden. Von den geschilderten Vorgängen wird dabei nichts verharmlost.
Bilder








Besetzung & Stab
- Luke Evans als Driver
- Adelaide Clemens als Emma
- Laura Ramsey als Betty
- Lee Tergesen als Hoag
- Derek Magyar als Flynn
- America Olivo als Tamara
- Beau Knapp als Denny
- Lindsey Shaw als Amber
- Lenore Banks als Helen
- George Murdoch als Ethan
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Verfügbarkeit
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