Nobody Sleeps in the Woods Tonight (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bartosz M. Kowalski |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-20 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (742 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Gruppe technikabhängiger Jugendlicher wird in ein Offline-Camp geschickt. Ohne Zugang zu ihren Smartphones sollen sie gemeinsam durch den Wald wandern – ein Programm, das nicht so endet, wie die Veranstalter es geplant haben. Die Teilnehmer müssen um das wirkliche Leben mit etwas kämpfen, das sie selbst in den dunkelsten Ecken des Internets nicht gesehen haben. Angesichts der tödlichen Gefahr, die im Wald lauert, finden sie heraus, was wahre Freundschaft, Liebe und Opferbereitschaft bedeuten.
Entstehungsgeschichte
Bartosz M. Kowalski übernahm die Regie; der Film stammt aus dem Jahr 2020. Gespielt wird er von Julia Wieniawa, Sebastian Dela, Michał Lupa und Wiktoria Gąsiewska. Die Freigabe ab achtzehn Jahren macht deutlich, dass die Bedrohung nicht angedeutet, sondern ausgespielt wird. Dass durchweg junge Darstellerinnen und Darsteller die tragenden Rollen übernehmen, entspricht einer Anlage, in der die Gruppe selbst der eigentliche Schauplatz ist.
Hinter den Kulissen
Komödie und Horror stehen hier nebeneinander, und beides zieht seine Kraft aus derselben Ausgangsidee. Der Entzug der Geräte ist zunächst ein komischer Vorwand: Jugendliche, die ohne Bildschirm hilflos wirken, geraten in eine Umgebung, in der ihre gewohnten Mittel nichts nützen. Sobald die Gefahr real wird, kehrt sich der Spott um, weil ausgerechnet die Fähigkeiten gefragt sind, die niemand geübt hat. Der Wald funktioniert dabei als geschlossener Raum ohne Verbindung nach außen – Hilfe holen ist unmöglich, weil genau das abgeschafft wurde. Der Schlusspunkt der Geschichte – Freundschaft, Liebe und Opferbereitschaft – verrät zugleich, worauf die Auswahl unter den Teilnehmern hinauslaufen soll.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,2 von 10 liegt die Bewertung im unteren Bereich, und die Zahl abgegebener Stimmen bleibt überschaubar. Das deutet auf einen Titel, der sein Publikum teilt, wie es bei der Mischung aus Spott und Schrecken häufig geschieht. Sechs Jahre nach dem Erscheinen bleibt vor allem die Grundidee im Gedächtnis, die den Digitalentzug wörtlich nimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julia Wieniawa als Zosia Wolska
- Sebastian Dela als Daniel Czajka
- Michał Lupa als Julek Rosiejka
- Wiktoria Gąsiewska als Aniela Turek
- Stanisław Cywka als Bartek Sokołowski
- Gabriela Muskała als Iza
- Michał Zbroja als Killer
- Mirosław Zbrojewicz als Postman
- Piotr Cyrwus als Priest
- Olaf Lubaszenko als Policeman
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Verfügbarkeit
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