Nymph()maniac 1 (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lars von Trier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.350.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.545.832 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (3.754 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einem kalten Winterabend findet der Junggeselle Seligman in der Gasse hinter seinem Haus eine übel zugerichtete Frau. Er nimmt sie mit in seine Wohnung, versorgt ihre Wunden und stellt die naheliegende Frage: Was ist passiert? Joe, die sich selbst als Nymphomanin bezeichnet, gibt eine ausführliche Antwort. Was folgt, ist ein langes, intimes und detailreiches Gespräch. Der ältere Mann hört aufmerksam zu, während Joe in acht Kapiteln die lustvolle, verzweigte und facettenreiche Geschichte ihres Lebens erzählt, von ihrer Geburt bis zu ihrem fünfzigsten Lebensjahr.
Entstehungsgeschichte
Lars von Trier verantwortet die Regie dieses Dramas aus dem Jahr 2013, das im englischen Sprachraum „Nymphomaniac: Vol. I“ heißt. Charlotte Gainsbourg und Stellan Skarsgård sind als das Paar der Rahmenhandlung genannt, dazu Stacy Martin und Shia LaBeouf. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das passt zu einer Konstruktion, die auf äußere Handlung weitgehend verzichtet. Die Anlage ist die einer Rahmenerzählung: zwei Menschen, eine Wohnung, ein Abend — und darin acht Kapitel, in denen sich ein ganzes Leben entfaltet. Erzählen und Zuhören sind damit selbst zum Gegenstand geworden. Wer spricht, wählt aus; wer zuhört, ordnet ein. Dass neben Charlotte Gainsbourg mit Stacy Martin eine zweite Darstellerin prominent besetzt ist, passt zu einer Erzählung, die ihre Hauptfigur über sehr verschiedene Lebensalter hinweg zeigt. Auch die Schreibweise des Titels mit der eingeschobenen Klammer weist darauf hin, dass der Film seinen Gegenstand nicht bloß bebildert, sondern ihn als Setzung behandelt. Die Zählung im Titel macht deutlich, dass der Stoff von vornherein auf Länge angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Der Durchschnitt von 6,9 von 10 stammt aus mehreren tausend Stimmen. Bei einem Film, der bewusst Widerspruch in Kauf nimmt, sagt ein solcher Mittelwert weniger über die Qualität als über die Streuung der Urteile. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel für ein Kino, das sich Zuschauern nicht anbiedert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlotte Gainsbourg als Joe
- Stellan Skarsgård als Seligman
- Stacy Martin als Young Joe
- Shia LaBeouf als Jerôme
- Christian Slater als Joe's Father
- Uma Thurman als Mrs. H
- Sophie Kennedy Clark als B
- Connie Nielsen als Joe's Mother
- Ananya Berg als Joe - 10 Years
- Jens Albinus als S
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Verfügbarkeit
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