Öffne meine Augen (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Icíar Bollaín |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (221 Stimmen) |
Worum es geht
In einer Winternacht verlässt Pilar mit ihrem Sohn Juan fluchtartig das gemeinsame Zuhause. Zeit zum Packen bleibt kaum, die Flucht ist überstürzt. Ihr Mann Antonio nimmt bald ihre Spur auf: Pilar sei das Licht seines Lebens, glaubt er, und besonders ihre Augen will er nicht verlieren, da sie ihm diese einst „geschenkt“ habe. Er will sie zurück, um jeden Preis. Pilar findet zunächst Zuflucht bei ihrer Schwester Ana, die sie liebevoll aufnimmt. Als Ana in die gemeinsame Wohnung geht, um Kleidung zu holen, steht sie Antonio plötzlich gegenüber – sie weiß inzwischen, dass er seine Hände nicht immer bei sich behalten kann, kommt aber unversehrt zurück. Antonio wiederum versucht alles, um seine Frau zurückzugewinnen: Er sucht sie an ihrem neuen Arbeitsplatz im Museum auf, schickt Blumen, verspricht Besserung und begibt sich sogar in Therapie. Doch die Verletzungen sitzen tief, und Pilar schwankt zwischen Hass und Liebe zu dem Mann, den sie eigentlich hinter sich lassen wollte.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Icíar Bollaín bei diesem 2003 entstandenen Spielfilm, der als Liebesfilm und Drama angelegt ist. Die Besetzung umfasst Laia Marull, Luis Tosar, Candela Peña und Rosa María Sardà. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Liebesfilm und Drama macht deutlich, dass hier keine einfache Opfer-Täter-Erzählung entstehen soll, sondern ein Geflecht widersprüchlicher Gefühle im Zentrum steht. Dass Pilar zwischen Hass und Liebe hin- und hergerissen bleibt, während Antonio Nähe, Reue und Kontrolle miteinander vermischt, zeigt eine Geschichte, die auf die psychologische Dynamik einer Beziehung setzt statt auf äußere Zuspitzung. Die Nebenfiguren Ana und offenbar auch eine ältere Frauenfigur in der Besetzung deuten auf ein familiäres Umfeld hin, das Pilars Weg begleitet und einordnet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig breites Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt aber durch seine unmittelbare, auf die Beziehung fokussierte Erzählweise innerhalb des Genres ein Werk mit klarem thematischem Kern.
Bilder






Besetzung & Stab
- Laia Marull als Pilar
- Luis Tosar als Antonio
- Candela Peña als Ana
- Rosa María Sardà als Aurora
- Kiti Mánver als Rosa
- Elisabet Gelabert als Lola
- Nicolás Fernández Luna als Juan
- David Mooney als John
- Chus Gutiérrez als Raquel
- Elena Irureta als Carmen
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Verfügbarkeit
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