Yuli (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Icíar Bollaín |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Yuli ist der Spitzname, den Pedro seinem Sohn Carlos gegeben hat, benannt nach dem afrikanischen Gott Ogun, einem Kämpfer. Als Kind will Yuli von Disziplin und Schule nichts wissen, er wächst in den Straßen eines verarmten, vernachlässigten Havanna auf und lernt dort seine eigenen Lektionen. Sein Vater sieht jedoch eine andere Zukunft für ihn: Er erkennt das Talent des Jungen zum Tanz und schickt ihn an die Nationale Ballettschule Kubas. Yuli flieht immer wieder, benimmt sich schlecht, doch die Welt des Tanzes lässt ihn nicht mehr los. Von diesem Punkt aus beginnt eine Geschichte, die zeigt, wie aus Widerstand allmählich eine Berufung wird, ohne dass der Film seinen weiteren Weg vorwegnimmt.
Entstehungsgeschichte
Icíar Bollaín führte bei diesem 2018 entstandenen Drama Regie. Vor der Kamera stehen Santiago Alfonso, Carlos Acosta, Keyvin Martínez und Edison Manuel Olbera. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit, was der Erzählung eine dokumentarische Grundierung gibt, ohne dass sie sich als reine Nacherzählung von Fakten versteht. Dass mehrere Darsteller unterschiedliche Lebensabschnitte derselben Figur verkörpern, deutet auf eine Konstruktion hin, die den Werdegang eines Menschen über Zeitsprünge hinweg nachzeichnet statt ihn linear in einer einzigen Spielzeit zu erzählen. Die Reibung zwischen väterlicher Strenge, kindlichem Widerstand und der Enge Havannas bildet den erzählerischen Kern, aus dem sich die Hinwendung zum Tanz erst herausschält. Als reines Drama verzichtet der Film auf Genrezutaten wie Musical-Nummern oder Komödienelemente und setzt stattdessen auf eine biografisch grundierte Charakterentwicklung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 aus einem eher kleinen, niedrig dreistelligen Stimmenaufkommen bewegt sich Yuli im soliden Mittelfeld für Filme, die auf realen Lebensgeschichten basieren, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile sieben Jahre vergangen, ein Zeitraum, in dem sich das öffentliche Interesse an solchen Filmen meist auf ein Fachpublikum und an spezifischen Themen Interessierte konzentriert. Innerhalb des Dramagenres steht der Film für jene Erzählungen, die einen persönlichen Werdegang vor einem konkreten gesellschaftlichen Hintergrund verorten, statt ihn losgelöst von Ort und Zeit zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Santiago Alfonso als Pedro
- Carlos Acosta als Carlos Acosta (Actual)
- Keyvin Martínez als Carlos Acosta (Joven)
- Edison Manuel Olbera als Carlos Acosta (1983)
- Laura de la Uz als Maestra Chery
- Yerlín Pérez López als María
- Carlos Enrique Almirante als Enrique
- Andrea Doimeadios als Berta
- Alexandra Prokhorova als Amiga Inglesa
- Tamara Rojo als Julieta
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Verfügbarkeit
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