Ohne Limit (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Burger |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 27.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 161.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (11.751 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eddie Morra ist Schriftsteller ohne geschriebene Zeile, lebt in einer verwahrlosten Wohnung in New York und wird gerade von seiner Freundin verlassen. Auf der Straße trifft er den Bruder seiner Ex-Frau, der ihm eine durchsichtige Tablette gibt: ein nicht zugelassenes Präparat, das den Zugriff auf das gesamte Gehirn ermöglichen soll.
Binnen Stunden schreibt er sein Buch fertig, lernt Sprachen, erkennt Muster an der Börse und arbeitet sich zu einem Investmentmagnaten hoch. Der Preis zeigt sich später: Gedächtnislücken, Entzugserscheinungen, tote Vorgänger und andere Nutzer, die ihn jagen. Der Film erzählt das im Tonfall seines Protagonisten — beschleunigt, selbstsicher und unzuverlässig.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Alan Glynns Roman "Der Anhalter" von 2001. Leslie Dixon erwarb die Rechte selbst und schrieb das Drehbuch; sie verlegte die Handlung von der Zeit der Dotcom-Blase in die Gegenwart nach der Finanzkrise.
Shia LaBeouf war zunächst besetzt und schied nach einem Verkehrsunfall aus. Bradley Cooper übernahm — es war seine erste Hauptrolle in einem Film dieser Größe. Neil Burger führte Regie, das Budget lag bei rund siebenundzwanzig Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Wirkung der Tablette wird konsequent über Bildmittel erzählt statt über Dialog. Unter Einfluss ist die Farbgebung warm und goldgelb, die Schärfentiefe nahezu unbegrenzt, und die Kamera bewegt sich in scheinbar ununterbrochenen Fahrten über Straßenzüge — zusammengesetzt aus dutzenden Einzelaufnahmen. Ohne die Tablette wird das Bild kalt, körnig und flach.
Für die Sequenz, in der Eddie durch Manhattan zoomt, wurden mehrere Kilometer Straße einzeln aufgenommen und digital zu einer durchgehenden Bewegung verbunden. Die Buchstaben, die von der Decke fallen, entstanden praktisch mit Papierschnipseln.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 161 Millionen Dollar ein und war damit gemessen am Budget ein deutlicher Erfolg.
Er beruht auf derselben falschen Annahme wie "Lucy" — der Vorstellung, Menschen nutzten nur einen Bruchteil ihres Gehirns —, geht damit aber offener um, weil die Behauptung im Film von einem Drogendealer stammt. Bemerkenswert ist sein Ende, das die Figur nicht bestraft: Eddie behält alles, was er gewonnen hat. Der Film löste eine anhaltende Diskussion über leistungssteigernde Medikamente aus und wird in Berichten über deren Gebrauch in Studium und Finanzbranche regelmäßig zitiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bradley Cooper als Edward Morra
- Robert De Niro als Carl Van Loon
- Abbie Cornish als Lindy
- Andrew Howard als Gennady
- Anna Friel als Melissa
- Johnny Whitworth als Vernon
- Tomas Arana als Man in Tan Coat
- Robert John Burke als Pierce
- Darren Goldstein als Kevin Doyle
- Ned Eisenberg als Morris Brandt
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Verfügbarkeit
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