Open Range - Weites Land (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Costner |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-08-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 68.296.293 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charley Waite und Boss Spearman sind die Letzten ihrer Art. Wo 1882 die Zäune der Zivilisation den Westen Amerikas noch nicht erreicht haben, treiben sie ihre Rinder über freies Weideland, unterstützt vom sanftmütigen Riesen Mose und dem jungen Mexikaner Button. Es ist ein hartes Leben, das die Schönheit der Natur ein Stück weit versöhnt. Dann streifen die vier das Reich eines Tyrannen: Rancher Baxter hält das Örtchen Harmonville fest in seiner Hand und hasst die sogenannten Freegrazer, also jene Viehtreiber, die vom Land leben, ohne selbst welches zu besitzen. Wider Willen geraten Waite und Spearman in einen gnadenlosen Kampf, der über ihre Zukunft und die aller Bewohner von Harmonville entscheidet.
Entstehungsgeschichte
Kevin Costner führte bei diesem 2003 erschienenen Western nicht nur Regie, er steht auch selbst in der Besetzung, gemeinsam mit Robert Duvall, Michael Gambon und Michael Jeter. Die Freigabe des Films beginnt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Ungewöhnlich ist, dass hier nur ein einziges Genre im Spiel ist. Der Titel ist Western und sonst nichts, und das prägt die Erwartung: keine Genremischung, die den Ton aufbricht, sondern eine Erzählung, die sich auf die klassischen Größen des Fachs verlässt. Landschaft, Besitz, Recht und Gewalt. Die Ausgangslage ist entsprechend zugespitzt. Auf der einen Seite Männer ohne Land, auf der anderen ein Mann, dem alles gehört; dazwischen ein Ort, dessen Bewohner sich zwangsläufig entscheiden müssen. Dass die Jahreszahl 1882 ausdrücklich genannt wird, verankert das Geschehen in einer Phase, in der die Einzäunung des Weidelands noch aussteht. Die Vierergruppe mit dem stillen Hünen und dem jungen Begleiter erlaubt es zudem, den Konflikt über verschiedene Temperamente zu spiegeln, statt ihn nur auszutragen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen liegt die Bewertung im gehobenen Bereich, ohne in die Spitzengruppe vorzustoßen. Die Zahl der Voten ist mittelgroß und lässt ein gefestigtes, aber nicht breit gestreutes Urteil erkennen. 23 Jahre nach dem Erscheinen hat sich dieses Bild vermutlich weitgehend gesetzt. Innerhalb des Westerns steht der Film für die getragene, an Landschaft und Figurenzeichnung interessierte Spielart des Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Costner als Charley Waite
- Robert Duvall als Boss Spearman
- Michael Gambon als Denton Baxter
- Michael Jeter als Percy
- Diego Luna als Button
- James Russo als Sheriff Poole
- Abraham Benrubi als Mose
- Kim Coates als Butler
- Annette Bening als Sue Barlow
- Dean McDermott als Doc Barlow
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Verfügbarkeit
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