Oro (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agustín Díaz Yanes |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Historie, Drama, Action |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-10 |
| Budget | 7.130.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.528.185 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (200 Stimmen) |
Worum es geht
Ende des 16. Jahrhunderts bricht eine Gruppe von dreißig Männern und Frauen aus dem spanischen Mutterland auf, um in den Amazonas vorzudringen. Ihr Ziel ist El Dorado, die sagenhafte Stadt, die vollständig aus Gold bestehen soll. Getrieben von der Armut, der sie zu Hause entkommen wollen, und der Aussicht auf Reichtum, Ruhm und Ansehen, wagen sie sich in ein Gebiet, das ihnen völlig unbekannt ist. Die Reise durch den Dschungel wird zu einer Konfrontation mit Angst, Gefahr, Grausamkeit und Rätseln, die die Gruppe von innen wie von außen bedrängen.
Entstehungsgeschichte
„Oro“ entstand 2017 unter der Regie von Agustín Díaz Yanes. Der Film verbindet Abenteuer, Historie, Drama und Action und ist mit Raúl Arévalo, Bárbara Lennie, Óscar Jaenada und Jose Coronado besetzt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus historischem Stoff und Abenteuergenre setzt die Erzählung deutlich von reinen Kostümdramen ab: Es geht nicht um höfisches Leben, sondern um eine Expedition unter extremen Bedingungen, in der Actionelemente und dramatische Zuspitzungen ineinandergreifen. Dass eine so große Gruppe von Aufbrechenden – Männer und Frauen – ins Zentrum gestellt wird, deutet darauf hin, dass der Film weniger eine Einzelfigur begleitet als vielmehr das kollektive Scheitern oder Bestehen einer Unternehmung schildert, die von Anfang an von ungleichen Motiven getragen wird: Armut, Gier, Hoffnung. Die Suche nach einer mythischen goldenen Stadt liefert dabei den Rahmen, um Fragen von Gier und Selbstzerstörung zu verhandeln, ohne dass der Ausgang der Expedition vorweggenommen werden muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Oro“ im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe – die Bewertungsbasis ist schmal genug, um Ausschläge in beide Richtungen zuzulassen. Seit der Veröffentlichung 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe historischer Abenteuerfilme über die spanische Eroberungszeit einordnet, einem Genre, das mit Erwartungen an Spektakel ebenso wie an Kritik am kolonialen Unternehmen arbeitet. Die vorliegenden Werte lassen keine gesicherte Aussage über eine breitere Wahrnehmung zu, deuten aber auf ein bislang begrenztes, aber vorhandenes Publikumsinteresse hin.
Bilder








Besetzung & Stab
- Raúl Arévalo als Martín Dávila
- Bárbara Lennie als Doña Ana
- Óscar Jaenada als Alférez Gorriamendi
- Jose Coronado als Sargento Bastaurrés
- José Manuel Cervino als Don Gonzalo
- Antonio Dechent als Barbate
- Juan José Ballesta als Iturbe
- Luis Callejo als Pater Vargas
- Anna Castillo als La Parda
- Andrés Gertrúdix als Licenciado Ulzama
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Verfügbarkeit
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