Outside The Law (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rachid Bouchareb |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-21 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.470.487 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (207 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den 1920er Jahren wird eine algerische Familie aus ihrem Dorf vertrieben, nachdem die französische Kolonialmacht Besitz von ihrem Land ergreift. Die drei Brüder Said, Messaoud und Abdelkader landen in Paris und schlagen dort völlig unterschiedliche Wege ein. Said findet Anschluss an das Leben auf der Straße und macht sich dort einen Namen, Messaoud wird als Soldat in den Indochinakrieg geschickt, wo ihn das Erlebte an die eigene Vertreibung erinnert. Nach seiner Rückkehr schließt er sich der Untergrundbewegung FNL an, in der Abdelkader bereits eine tragende Rolle einnimmt. Die Organisation kämpft sowohl in Algerien als auch in Frankreich für den Widerstand gegen die Kolonialherrschaft, und die drei Brüder finden sich in diesem Konflikt auf verschiedenen, sich kreuzenden Wegen wieder.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Rachid Bouchareb bei diesem 2010 entstandenen Film, der Historie, Kriegsfilm, Drama und Action miteinander verbindet. In den Hauptrollen der Brüder sind Jamel Debbouze, Roschdy Zem und Sami Bouajila zu sehen, an ihrer Seite steht Chafia Boudraa als Mutter der Familie.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film gleich mehreren Genres zuordnet, verweist auf seine Anlage als Familien- und Zeitgeschichte in einem: Die Erzählung folgt drei Brüdern über Jahre und Kontinente hinweg, vom Kolonialdorf über den Indochinakrieg bis in die Pariser Untergrundbewegung. Die Kombination aus Kriegsfilm und Actionelementen deutet auf offene Konfrontationen hin, während der historische Rahmen und die Figur der Mutter, gespielt von Chafia Boudraa, die Perspektive der Familie über die politischen Ereignisse legen. Die drei Brüder als Erzählachse ermöglichen es, unterschiedliche Reaktionen auf Kolonialismus und Vertreibung – Anpassung, Militärdienst, Widerstand – nebeneinander zu zeigen, ohne sich auf eine einzelne Figur zu beschränken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, ein Zeitraum, in dem sich der Blick auf koloniale Konflikte im Kino stetig erweitert hat. Innerhalb des historischen Kriegsfilms mit Fokus auf Widerstandsbewegungen reiht sich der Titel in eine Reihe von Werken ein, die politische Umbrüche über das Schicksal einzelner Familien erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jamel Debbouze als Saïd
- Roschdy Zem als Messaoud
- Sami Bouajila als Abdelkader
- Chafia Boudraa als Mother
- Bernard Blancan als Faivre
- Sabrina Seyvecou als Hélène
- Assaad Bouab als Ali
- Thibault de Montalembert als Morvan
- Samir Guesmi als Otmani
- Jean-Pierre Lorit als Picot
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Verfügbarkeit
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