Tage des Ruhms (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rachid Bouchareb |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.963.701 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (414 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1943, mitten im 2. Weltkrieg: Vier junge Algerier ziehen in den Kampf, um Frankreich von der Besatzung durch die Nazis zu befreien. Messaoud, Said, Abdelkader und Yassir gehören zu mehr als 200.000 Kolonialsoldaten, die ihr Leben für ein Land aufs Spiel setzen, das sie nie gesehen haben.
Ihr Weg führt sie von Afrika nach Italien, wo sie in den verlustreichen Schlachten von Monte Cassino ihre Feuerprobe bestehen. Mit der Operation Dragoon landen sie in der Provence und befreien Marseille. Doch in den eigenen Reihen erfahren sie immer wieder Diskriminierung und Demütigung. So kämpfen die vier nicht nur für ein freies Europa, sondern auch um Anerkennung, Gleichbehandlung und Respekt. Im Elsass steht schließlich das letzte Gefecht gegen die Wehrmacht bevor.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Rachid Bouchareb, der Film kam 2006 heraus. Der englische Titel lautet „Days of Glory“. Vor der Kamera stehen Jamel Debbouze, Samy Naceri, Roschdy Zem und Sami Bouajila, also ein Quartett, das der Zahl der vier jungen Männer im Zentrum der Handlung entspricht. Die Freigabe ab 12 Jahren erlaubt einen Zugang auch für ein jüngeres Publikum, trotz der Schlachtenszenen, die der Stoff mit sich bringt.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm greifen hier ineinander. Die historische Einbettung ist präzise gesetzt, mit einer festen Jahreszahl, benannten Schlachten und Orten von Italien bis ins Elsass. Das Drama liegt jedoch nicht allein im Gefecht, sondern in einem zweiten Konflikt, der innerhalb der Armee ausgetragen wird.
Darin liegt der Kern der Anlage. Die Figuren kämpfen für eine Nation, die sie zugleich zurücksetzt. Diese doppelte Front verschiebt den Blick des Kriegsfilms: Nicht nur der äußere Feind zählt, sondern auch die Frage, wem Anerkennung zusteht und wem sie verweigert wird.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum vergibt im Schnitt 6,7 von 10 Punkten. Das ist ein solides Ergebnis über dem Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen und damit auf einer überschaubaren, aber brauchbaren Grundlage.
Zwanzig Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute. Im Kriegsfilm nimmt „Tage des Ruhms“ eine besondere Perspektive ein, weil er den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht von Soldaten erzählt, deren Einsatz im Mittelpunkt steht, während ihnen die Gleichbehandlung versagt bleibt. Wer sich für Geschichten über Krieg, Zugehörigkeit und Ungerechtigkeit interessiert, findet hier einen ernsten, respektvoll angelegten Beitrag.
Bilder



Besetzung & Stab
- Jamel Debbouze als Saïd Otmari
- Samy Naceri als Yassir
- Roschdy Zem als Messaoud Souni
- Sami Bouajila als Abdelkader
- Bernard Blancan als Sergent Roger Martinez
- Mathieu Simonet als Caporal Leroux
- Assaad Bouab als Larbi
- Benoît Giros als Capitaine Durieux
- Mélanie Laurent als Margueritte village Vosges
- Antoine Chappey als Le colonel
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Verfügbarkeit
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