Oxford Murders (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Álex de la Iglesia |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-01-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 14.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (736 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der amerikanische Student Martin reist nach Oxford in der Hoffnung, das exzentrische Mathematikgenie Arthur Seldon als Doktorvater zu gewinnen. Der entpuppt sich als desillusionierter Zyniker, der die Suche nach absoluten, nachweisbaren Wahrheiten längst aufgegeben hat. Kurz nachdem die beiden in einer Vorlesung diskutiert haben, stehen sie gemeinsam vor einer Leiche: Eine alte Freundin Seldons, zugleich Martins Zimmerwirtin, ist erstickt worden. Bei der Toten findet sich ein Zettel mit einem Zeichen, das eine mathematische Reihe eröffnet. Rasch stellen beide die Theorie auf, dass der Mörder etwas beweisen will — und zwar vor allem Seldon. Das heißt zugleich: Es werden weitere Morde folgen.
Entstehungsgeschichte
Álex de la Iglesia führte Regie bei dem 2008 erschienenen Film. Die Hauptrollen liegen bei Elijah Wood, John Hurt, Leonor Watling und Julie Cox. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was zur Darstellung der Tatfolgen passt. Die Besetzung stellt der Studentenfigur einen Gelehrten gegenüber, womit das Verhältnis von Schüler und Lehrer bereits in der Rollenverteilung angelegt ist.
Hinter den Kulissen
Krimi, Mystery und Thriller greifen hier ineinander, wobei der Ermittlungsteil eine Besonderheit aufweist: Er verläuft als Logiklektion zwischen Lehrer und Schüler. Während die beiden an immer neuen Theorien herumdoktern, wird der Fall zum Prüfstein für ihre gegensätzlichen Haltungen — Martins Glaube an nachweisbare Wahrheit gegen Seldons Skepsis. Die Reihenstruktur der Taten gibt der Erzählung ihren Takt vor: Jede Deutung eines Zeichens kündigt die nächste Tat an. Der Schauplatz einer Universität gibt dem Ganzen den passenden Rahmen: ein Ort, an dem Beweisführung zum Alltag gehört.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 liegt eine mittlere Bewertung vor, gestützt auf eine Stimmenzahl im dreistelligen Bereich. 18 Jahre nach dem Erscheinen ordnet sich der Film unter jene Kriminalgeschichten ein, die das Rätsel intellektuell anlegen und die Aufklärung zu einem Wettstreit zweier Denkweisen machen. Offen bleibt bis zuletzt, ob am Ende jemand mit der Lösung wirklich glücklich sein kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elijah Wood als Martin
- John Hurt als Arthur Seldom
- Leonor Watling als Lorna
- Julie Cox als Beth
- Jim Carter als Inspector Petersen
- Alex Cox als Kalman
- Burn Gorman als Yuri Podorov
- Dominique Pinon als Frank
- Anna Massey als Julia Eagleton
- Tom Frederic als Ludwig Wittgenstein
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Verfügbarkeit
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