Panik am roten Fluß (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Howard Hawks |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.012.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (617 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Erzählt wird die Geschichte des Viehzüchters Tom Dunson und seines rebellischen Pflegesohns Matt, vor dem Hintergrund des Viehtriebs über den Chisholm Trail von Texas nach Abilene in Kansas. Dunson ist ein autokratischer Rancher, dessen Ehrgeiz keine Skrupel kennt und der genau damit in Konflikt mit der jungen Generation gerät. Der Treck ist dabei nicht bloß Kulisse, sondern die Bewährungsprobe, in der sich die beiden Auffassungen aneinander abarbeiten müssen: Befehl gegen Widerspruch, Besitz gegen Verantwortung. Zur Einsicht gelangt Dunson erst durch die Vermittlung einer Frau – zu der Einsicht nämlich, dass die alten Ideale des Wilden Westens neuen Werten weichen müssen.
Entstehungsgeschichte
Howard Hawks führte 1948 die Regie. Besetzt sind John Wayne, Montgomery Clift, Joanne Dru und Walter Brennan. Die Freigabe liegt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Western, ohne jede Beimischung, und das entspricht der Bauweise. Der Viehtrieb liefert eine Form, die von selbst Spannung erzeugt: eine feste Strecke, ein festes Ziel, eine Gruppe, die unterwegs nicht auseinanderfallen darf. In diese Bewegung ist der Generationenkonflikt eingelegt, und beides endet an derselben Stelle. Bemerkenswert ist, dass der Film seinen Konflikt nicht zwischen Gesetz und Gesetzlosigkeit ansetzt, sondern zwischen zwei Arten, Autorität auszuüben. Der Wandel der Werte wird damit nicht behauptet, sondern in einer Vater-Sohn-Beziehung verhandelt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 liegt klar im oberen Bereich, ermittelt aus einer überschaubaren Zahl von Stimmen. Achtundsiebzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand beträchtlich, und die Bewertung fällt trotzdem hoch aus – ein Hinweis darauf, dass der Stoff für sein heutiges Publikum eher als klar gebaute Auseinandersetzung funktioniert denn als bloße Ansicht einer vergangenen Landschaft. Innerhalb des Westerns gehört er damit zu den Arbeiten, die ihren Konflikt nach innen verlegen, in die Gruppe und in die Familie, statt ihn zwischen zwei Lagern auszutragen. Dass der Film ein reiner Western ohne weitere Genrezuordnung ist, unterstreicht diese Geschlossenheit: Es gibt hier nichts, was den Western als Rahmen aufbrechen würde.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Thomas Dunson
- Montgomery Clift als Matthew Garth
- Joanne Dru als Tess Millay
- Walter Brennan als 'Groot' Nadine
- Coleen Gray als Fen
- Harry Carey als Mr. Melville
- John Ireland als Cherry Valance
- Noah Beery Jr. als Buster McGee
- Harry Carey Jr. als Dan Latimer
- Chief Yowlachie als Quo
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Verfügbarkeit
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