Montgomery Clift
Werdegang
Edward Montgomery Clift wurde am 17. Oktober 1920 in Omaha, Nebraska, geboren und starb am 23. Juli 1966 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler und zählte zu den ersten Vertretern des Method Acting. Häufig spielte er sensible und tragische junge Männer und erhielt im Laufe seiner Karriere vier Oscar-Nominierungen. Seinen ersten Film drehte er 1948 unter der Regie von Howard Hawks, den Western Red River an der Seite von John Wayne, der ihn über Nacht zum Star machte. Es folgten Rollen in Die Gezeichneten, Ein Platz an der Sonne, Ich beichte unter Alfred Hitchcock und Verdammt in alle Ewigkeit. 1956 erlitt Clift während der Dreharbeiten zu Das Land des Regenbaums einen schweren Autounfall, von dem er sich psychisch nicht mehr erholte. Später spielte er unter anderem in Die jungen Löwen, Plötzlich im letzten Sommer, Misfits – Nicht gesellschaftsfähig, Urteil von Nürnberg und Freud. Konflikte mit Regisseur John Huston und anschließende rechtliche Auseinandersetzungen hielten ihn danach vier Jahre von Filmproduktionen fern. Sein letzter Film war 1966 Lautlose Waffen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zehn Titel mit Montgomery Clift als Schauspieler verzeichnet, alles Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1948 bis 2015, wobei der jüngste Titel, die Dokumentation Listen to Me Marlon, deutlich nach seinem Tod erschien. Die eigentliche Schauspielarbeit liegt zwischen 1948 und 1961. Genremäßig überwiegt das Drama, ergänzt durch Western, Kriegsfilm, Krimi, Thriller, Historie und Liebesfilm sowie das erwähnte Dokumentarformat.
Einordnung
Die Bewertungen der zehn Titel liegen zwischen 6,7 und 7,8, im Schnitt bei 7,3. Die Werte streuen wenig, es gibt keinen Ausreißer nach unten oder oben. Der älteste Titel liegt 28 Jahre nach Clifts Geburtsjahr, der jüngste 95 Jahre danach, was den späten dokumentarischen Nachtrag zu seinem Werk widerspiegelt.