Parallele Mütter (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.099.858 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.062 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Frauen, zwei Schwangerschaften, zwei Leben. Janis und Ana erwarten beide ihr erstes Kind und begegnen einander zufällig im Krankenhaus, kurz vor der Geburt. Beide sind Single, beide sind ungewollt schwanger, und damit endet das Gemeinsame. Janis, in mittleren Jahren, bereut nichts und ist in den Stunden vor der Entbindung überglücklich. Ana ist das genaue Gegenteil: ein Teenager, verängstigt und traumatisiert, und auch bei ihrer Mutter Teresa findet sie kaum Rückhalt. Janis versucht, sie aufzurichten. Die wenigen Worte, die auf dem Krankenhausflur fallen, knüpfen ein Band zwischen den beiden, das enger ist, als es die Umstände erwarten ließen. Dann kommt ein Zufall dazwischen und wirft alles durcheinander.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei Pedro Almodóvar, herausgekommen ist der Spielfilm 2021. Vor der Kamera stehen Penélope Cruz, Milena Smit, Israel Elejalde und Aitana Sánchez-Gijón. Die Altersgrenze ist mit 6 Jahren niedrig angesetzt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage der Geschichte bestätigt das: keine Nebenschauplätze, keine Auflockerung, sondern eine Konstellation, die von innen heraus arbeitet. Die Parallelführung zweier Figuren, die im selben Moment dasselbe erleben und dabei kaum unterschiedlicher sein könnten, ist das tragende Bauteil. Alter, Haltung und Vorgeschichte sind durchweg gegenläufig angelegt, und gerade daraus entsteht die Nähe. Auffällig ist, wie viel Gewicht auf einen sehr kurzen Zeitraum gelegt wird. Ein Krankenhausflur und wenige Stunden genügen, um eine Beziehung zu begründen, die den Rest trägt. Dass ein Zufall alles verschiebt, wird angekündigt, aber nicht aufgelöst; die Erzählung behält ihren Dreh für sich.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 bei Stimmen im vierstelligen Bereich bedeuten eine freundliche, nicht euphorische Aufnahme. Die überschaubare Stimmenzahl zeigt, dass der Film sein Publikum gezielt findet statt in der Breite. Seit dem Erscheinen 2021 sind 5 Jahre vergangen, für eine Einordnung ein kurzer Zeitraum. Im Drama steht er auf der Seite der Kammerstücke, die ihre Wirkung aus wenigen Figuren und einer einzigen zugespitzten Konstellation ziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Janis
- Milena Smit als Ana
- Israel Elejalde als Arturo
- Aitana Sánchez-Gijón als Teresa
- Rossy de Palma als Elena
- Julieta Serrano als Brígida
- Arantxa Aranguren
- Adelfa Calvo
- José Javier Domínguez
- Trinidad Iglesias
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Verfügbarkeit
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