Parasiten-Mörder (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-05-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 179.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (737 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine Tat, die jede Erklärung sprengt: Der angesehene Parasitologe Hobbes tötet seine Assistentin, entkleidet sie, schüttet ihr Säure in den Bauchraum und nimmt sich anschließend mit einem Skalpell das Leben. Der Ursprung des Vorfalls scheint in einem biologischen Experiment zu liegen, das außer Kontrolle geraten ist. Zwei Ärzte gehen der Sache nach und stoßen auf eine neue, parasitäre Lebensform, die sich unter den Bewohnern einer hochmodernen Wohnanlage ausbreitet. Wer befallen wird, verliert die Kontrolle über Triebe und Instinkte, aus Einzelfällen wird eine Art kollektiver Wahn.
Entstehungsgeschichte
1975 erschienen, geht der Film auf die Regie von David Cronenberg zurück. Vor der Kamera stehen Paul Hampton, Joe Silver, Lynn Lowry und Allan Kolman. Die Altersfreigabe ab sechzehn Jahren entspricht dem, was der Stoff erwarten lässt, denn Horror und Science-Fiction teilen sich hier das Genrefeld.
Hinter den Kulissen
Diese Kombination ist keine Verlegenheitslösung, sondern beschreibt die Bauweise: Der Schrecken wird nicht übernatürlich begründet, sondern medizinisch. Ein Labor, ein Organismus, eine Übertragungskette, daraus entsteht das Grauen. Der Schauplatz verstärkt es. Eine geschlossene, moderne Wohnanlage liefert eine überschaubare Zahl von Türen, hinter denen sich die Ansteckung fortsetzt, und macht den Weg nach draußen zur eigentlichen Frage. Dass die Befallenen enthemmt statt entstellt reagieren, verlagert den Horror vom Äußeren ins Verhalten: Bedrohlich ist weniger die Kreatur als der Nachbar von nebenan.
Einordnung & Wirkung
6,4 von 10 ist ein mittleres Ergebnis, ermittelt an einer schmalen Basis von einigen hundert Stimmen. 51 Jahre nach dem Erscheinen wirkt manches am Zuschnitt vertraut, weil das Muster der medizinisch begründeten Ansteckung inzwischen breit ausgeschrieben ist. Im Horrorfeld steht der Film für die körperbezogene, nüchtern grundierte Spielart, die ihren Schrecken aus Biologie statt aus Mythologie bezieht. Die Freigabe ab sechzehn markiert die Grenze deutlich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Hampton als Roger St. Luc
- Joe Silver als Rollo Linsky
- Lynn Lowry als Nurse Forsythe
- Allan Kolman als Nicholas Tudor
- Susan Petrie als Janine Tudor
- Barbara Steele als Betts
- Ronald Mlodzik als Merrick
- Barry Baldaro als Detective Heller
- Camil Ducharme als Mr. Guilbault
- Hanna Poznanska als Mrs. Guilbault
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Verfügbarkeit
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