Paris Is Burning (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jennie Livingston |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Historie |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-03-13 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.906.006 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (569 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Woher kommt Voguing, und was bedeutet „Throwing Shade“? Der Dokumentarfilm gibt darauf Antworten aus erster Hand. Er zeichnet ein Bild der 1980er Jahre aus der Sicht der afroamerikanischen und lateinamerikanischen Drag-Ball-Szene in Harlem, New York City.
Im Zentrum stehen rivalisierende Häuser, die bei den Bällen um Trophäen wetteifern, und die Hausmütter, die ihre Mitglieder zusammenhalten. Die Kamera begleitet Menschen, die in einer Welt aus Homophobie, Transphobie, Rassismus, AIDS und Armut für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen. Zu sehen sind Voguer, Drag Queens und Transfrauen, darunter Willi Ninja, Pepper LaBeija, Dorian Corey und Venus Xtravaganza.
Entstehungsgeschichte
Jennie Livingston hat den Dokumentarfilm realisiert, der 1991 erschien. Das Material wurde über sieben Jahre hinweg zusammengetragen. Mitwirkende sind Pepper LaBeija, Octavia St. Laurent, Venus Xtravaganza und Dorian Corey, also Menschen aus der porträtierten Szene selbst.
Hinter den Kulissen
Dokumentarfilm und Historie als Genrekombination benennen die Doppelnatur des Films: Er ist Momentaufnahme einer Subkultur und zugleich Zeitdokument. Transvestismus, Drag Queen, männliche Homosexualität, Homophobie und Aids stecken das Feld ab, in dem sich die Porträtierten bewegen, und New York verortet es geografisch.
Die Anlage als Porträt rivalisierender Häuser gibt dem Film eine Dramaturgie, die über das bloße Beobachten hinausgeht. Der Wettstreit um Trophäen liefert Spannung, die sozialen Umstände liefern den Ernst.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 8,0 von 10 ist ein hoher Wert, der auf einer Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen beruht. Für einen Dokumentarfilm über eine Nischenszene ist das eine bemerkenswert einhellige Zustimmung des Publikums, das ihn gesehen hat.
Der Film liegt 35 Jahre zurück und dokumentiert damit eine Szene, deren Begriffe wie Voguing und Throwing Shade heute deutlich weiter verbreitet sind als zur Entstehungszeit. Innerhalb des Dokumentarfilms steht er für den Ansatz, eine Gemeinschaft aus ihrer eigenen Sicht zu Wort kommen zu lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pepper LaBeija als Self
- Octavia St. Laurent als Self
- Venus Xtravaganza als Self
- Dorian Corey als Self
- Willi Ninja als Self
- Paris Dupree als Self
- Freddie Pendavis als Self
- Sol Williams Pendavis als Self
- Junior LaBeija als Self
- Angie Xtravaganza als Self
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Verfügbarkeit
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