Paris, je t'aime (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sylvain Chomet |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-06-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.489.601 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (864 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Achtzehn Filmminiaturen erzählen von einer Stadt. Einundzwanzig Regisseure aus aller Welt steuern sehr persönliche Geschichten aus und über Paris bei, und die Episoden könnten unterschiedlicher kaum ausfallen. Ein Mann fragt sich gerade, warum er die Liebe seines Lebens nicht findet, als sie ihm buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metrostation gerät ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen Spielchen eines schrägen Paares. Ein alterndes Ehepaar versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzufrischen. Auf dem Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt einen Mann vor einem Fehler. Ein geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, ein blinder junger Mann wird von seiner Freundin verlassen, und durch die Stadt streunen außerdem Kiffer, Vampire und chinesische Hairstylistinnen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Sylvain Chomet; der Film erschien 2006. Zur Besetzung zählen Steve Buscemi, Natalie Portman, Willem Dafoe und Maggie Gyllenhaal. Die Freigabe erfolgte ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, doch die eigentliche Besonderheit liegt in der Form. Wo ein durchgehender Film eine Figur über die Dauer trägt, muss hier jede Episode in kürzester Zeit eine Situation aufbauen, zuspitzen und abschließen. Das erlaubt Tonlagen, die nebeneinander sonst nicht bestehen könnten: Komik neben Trauer, Fantastisches neben Alltäglichem. Der gemeinsame Nenner ist kein Handlungsstrang, sondern ein Ort — jede Geschichte spielt in einem anderen Teil derselben Stadt, und aus der Summe entsteht ein Bild, das keine einzelne Episode allein ergäbe.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,8 von 10 bei einigen hundert Stimmen. Das ist ein Wert im oberen Mittelfeld auf schmaler Grundlage, wie er bei Episodenfilmen naheliegt, deren einzelne Teile unterschiedlich ankommen. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel für die Form, die eine Stadt nicht erzählt, sondern in Ausschnitten abtastet. Wer ihn ansieht, wird kaum jede Miniatur gleich stark finden, und genau darin liegt die Eigenart des Formats: Es lässt sich schlecht als Ganzes bewerten, weil jede Episode für sich steht. Die Freigabe ab 6 Jahren gilt entsprechend für eine Sammlung sehr unterschiedlicher Tonlagen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Buscemi als Touriste (Tuileries)
- Natalie Portman als Francine (Faubourg Saint-Denis)
- Willem Dafoe als Le cow-boy (Place des Victoires)
- Maggie Gyllenhaal als Liz (Quartier des Enfants Rouges)
- Axel Kiener als Axel (Tuileries)
- Julie Bataille als Julie (Tuileries)
- Bruno Podalydès als L'automobiliste (Montmartre)
- Florence Muller als Jeune Femme (Montmartre)
- Fanny Ardant als Fanny Forestier (Pigalle)
- Leïla Bekhti als Zarka (segment "Quais de Seine")
Weitere Filme von Sylvain Chomet
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.