Der Illusionist (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sylvain Chomet |
|---|---|
| Genre | Animation, Drama |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.007.194 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (694 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Illusionist gehört einer Gattung von Bühnenkünstlern an, die im Verschwinden begriffen ist. Rock- und Popstars nehmen ihm mehr als nur die Butter vom Brot, und was ihm an Engagements bleibt, wird immer erbärmlicher: zwielichtige Kellertheater, Gartenpartys, Bars und Cafés. In einem dieser obskuren Häuser, einer Dorfwirtschaft an der Westküste Schottlands, begegnet er der jungen, unschuldigen Alice. Das Dorf feiert an diesem Abend den Einzug der Elektrizität auf seiner abgeschiedenen Insel, und der Auftritt des Zauberers gehört zum Fest. Alle im Publikum sind begeistert, doch Alice ist es auf andere Weise. Sie hält seine Kunststücke nicht für Tricks, sondern für wirkliche Zauberei, und diese Bekanntschaft verändert das Leben des Illusionisten von Grund auf.
Entstehungsgeschichte
Erschienen ist der Animationsfilm 2010; inszeniert hat ihn Sylvain Chomet. Zu hören sind Jean-Claude Donda, Eilidh Rankin, Didier Gustin und Jil Aigrot – eine knappe Aufstellung für eine Geschichte, die sich auf zwei Figuren stützt. Die Freigabe ab sechs Jahren macht den Film für Kinder zugänglich, obwohl sein Gegenstand, der Abstieg eines Künstlers, eher Erwachsene beschäftigen dürfte.
Hinter den Kulissen
Animation und Drama sind eine Verbindung, die selten vorkommt, und sie prägt hier alles. Die gezeichnete Form erlaubt eine Erzählweise, die mehr über Haltungen und Gesten mitteilt als über Dialoge. Im Kern steht ein Beruf, den die Zeit überholt hat: Der Illusionist verliert sein Publikum an eine neue Art der Unterhaltung, und die Elektrizität, die in dem schottischen Dorf einzieht, zeigt denselben Vorgang im Kleinen. Was für die Dörfler ein Fest ist, markiert für den Zauberer den Anfang vom Ende seiner Kunst. Alice bringt den zweiten Faden hinein. Sie glaubt an das, was er nur vorspiegelt, und damit gerät er in eine Rolle, die er nicht mehr ablegen kann, ohne sie zu enttäuschen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelfeld, wobei bislang erst einige hundert Stimmen zusammengekommen sind – ein überschaubares, offenbar zugewandtes Publikum. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Animationskinos, die nicht auf ein großes Familienpublikum zielt, sondern auf eine stille, melancholische Geschichte für Zuschauer, die sich darauf einlassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Claude Donda als Tatischeff / French Cinema Manager (voice)
- Eilidh Rankin als Alice (voice)
- Didier Gustin als Songs (voice)
- Jil Aigrot als Songs (voice)
- Jacques Tati als Monsieur Hulot (archive footage) (uncredited)
- Duncan MacNeil als Additional Voices (voice)
- Raymond Mearns als Additional Voices (voice)
- James T. Muir als Additional Voices (voice)
- Tom Urie als Additional Voices (voice)
- Paul Bandey als Additional Voices (voice)
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Verfügbarkeit
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