Particle Fever: Die Jagd nach dem Higgs (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Levinson |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-06-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (251 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sechs Wissenschaftler stehen im Mittelpunkt dieser Dokumentation, die sich einer der grundlegenden Fragen der Physik widmet: wie das Universum beschaffen ist und wie es entstanden sein könnte. Der Film begleitet ihre Arbeit an einem Experiment, das nach dem sogenannten Higgs-Teilchen sucht, und zeigt dabei sowohl Fortschritte als auch Rückschläge auf dem Weg zu diesem Ziel. Statt trockener Wissensvermittlung setzt die Erzählweise auf Spannung, die eher an einen Thriller erinnert als an eine klassische Wissenschaftsdokumentation.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mark Levinson bei diesem 2013 entstandenen Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen die Wissenschaftler Martin Aleksa, Nima Arkani-Hamed, Savas Dimopoulos und Monica Dunford, die als Protagonisten den Verlauf des Experiments aus ihrer jeweiligen Perspektive schildern. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film als Dokumentarfilm einer thrillerartigen Erzählstruktur bedient, verweist auf seinen Anspruch, komplexe physikalische Zusammenhänge nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen. Die Konzentration auf sechs individuelle Forscherpersönlichkeiten statt auf ein abstraktes Institut oder Projekt lenkt den Blick auf menschliche Motivation, Zweifel und Durchhaltevermögen innerhalb eines Vorhabens, das als größtes und teuerstes Experiment der Menschheit beschrieben wird. Diese Erzählanlage macht den Film weniger zu einer Abhandlung über Teilchenphysik als zu einer Geschichte über den Prozess des Forschens selbst, mit seinen offenen Fragen und ungewissen Ausgängen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im oberen Mittelfeld dessen, was Zuschauer aus dem dokumentarischen Bereich bewerten. Seit seiner Entstehung 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film in einen zeitlichen Abstand zu seinem Thema rückt, ohne dass sich an der Grundfrage nach der Beschaffenheit des Universums etwas geändert hätte. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er für einen Ansatz, der wissenschaftliche Inhalte über Figuren und Spannungsbögen vermittelt statt über reine Erklärung.
Bilder



Besetzung & Stab
- Martin Aleksa als Self
- Nima Arkani-Hamed als Self
- Savas Dimopoulos als Self
- Monica Dunford als Self
- Fabiola Gianotti als Self
- David Kaplan als Self
- Mike Lamont als Self
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Verfügbarkeit
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