Pasolini (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Abel Ferrara |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-25 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (239 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom, im Herbst 1975. Der Film begleitet den Dichter und Filmemacher Pier Paolo Pasolini durch seinen letzten Tag. Er verbringt Zeit mit seiner Mutter, trifft sich mit engen Freunden und fährt schließlich mit seinem Alfa Romeo in die Nacht hinein, auf der Suche nach einem Abenteuer in der Stadt. Pasolini gilt als Symbol einer Kunst, die sich gegen die Macht stellt: Seine Texte sorgen für Skandale, seine Filme werden zensiert, er wird geliebt und gehasst zugleich. Am nächsten Morgen wird er tot an einem Strand bei Ostia gefunden. Der Film hält sich eng an diesen letzten Tag und lässt die Umstände seines Todes als Teil der Erzählung stehen, ohne sie vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Pasolini“ entstand 2014 unter der Regie von Abel Ferrara. In den Hauptrollen sind Willem Dafoe, Ninetto Davoli, Riccardo Scamarcio und Valerio Mastandrea zu sehen. Der Film ist als historisches Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie und Drama zeigt sich in der Konzentration auf einen einzigen, klar begrenzten Zeitraum: einen letzten Tag statt eines ganzen Lebens. Diese Verdichtung auf wenige Stunden – Familie, Freundschaft, nächtliche Rastlosigkeit – deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger biografische Vollständigkeit sucht als eine Annäherung an eine Person über Stimmung und Alltag. Dass eine reale, gewaltsame Todesnacht im Zentrum steht, verlangt eine zurückhaltende, nüchterne Erzählhaltung, die den Ausgang nicht als Spektakel, sondern als Teil eines Tagesablaufs behandelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,7 von 10 bei einer im Netz noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein einhelliges Urteil, aber auch keine breite Ablehnung. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mehr als zehn Jahre vergangen, in denen sich an dieser verhaltenen Resonanz offenbar wenig geändert hat. Innerhalb des historischen Dramas nimmt der Film eine besondere Stellung ein, weil er nicht auf ein ganzes Leben, sondern auf dessen letzten Tag blickt und damit eine ungewöhnlich enge zeitliche Klammer wählt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Willem Dafoe als Pier Paolo Pasolini
- Ninetto Davoli als Epifanio
- Riccardo Scamarcio als Ninetto Davoli
- Valerio Mastandrea als Nico Naldini
- Roberto Zibetti als Carlo
- Andrea Bosca als Andrea Fago
- Giada Colagrande als Graziella Chiarcossi
- Damiano Tamilia als Pino Pelosi
- Francesco Siciliano als Furio Colombo
- Luca Lionello als Narrator (voice)
Weitere Filme von Abel Ferrara
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.