Passengers (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Morten Tyldum |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Science Fiction |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 303.144.152 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (14.501 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Kolonieschiff Avalon bringt fünftausend Menschen im Kälteschlaf zu einem hundertzwanzig Jahre entfernten Planeten. Nach einem Zwischenfall wacht der Maschinenbauer Jim Preston auf — neunzig Jahre zu früh. Es gibt keine Möglichkeit, zurück in den Schlaf zu gelangen, und niemanden, mit dem er sprechen könnte, außer einem Barkeeper-Androiden.
Nach über einem Jahr allein steht er vor der Schlafkapsel der Schriftstellerin Aurora Lane, liest ihre Aufzeichnungen und entscheidet sich, sie zu wecken. Sie erfährt nicht, warum sie wach ist. Der Film verhandelt damit eine Tat, die kaum anders zu benennen ist, und lässt seine Figuren anschließend zusammen ein havariertes Schiff retten.
Entstehungsgeschichte
Jon Spaihts' Drehbuch stand 2007 auf der Black List und galt über Jahre als einer der besten unverfilmten Texte Hollywoods. In dieser Fassung war der Film als Thriller aus Auroras Perspektive angelegt: Sie wacht auf, entdeckt, dass Jim seit einem Jahr wach ist, und schließt daraus, was er getan hat.
Die realisierte Fassung dreht die Reihenfolge um und erzählt aus Jims Sicht, wodurch das Publikum seine Entscheidung nachvollziehen soll statt sie aufzudecken. Morten Tyldum führte Regie. Diese Umstellung wurde nach dem Kinostart zum zentralen Kritikpunkt.
Hinter den Kulissen
Die Ausstattung war der Aufwand des Films: Das Schiff wurde weitgehend als begehbares Set gebaut, mit Bar, Speisesaal, Schwimmbecken und einem Korridor von erheblicher Länge. Die Gestaltung folgt einer Hotellogik statt einer militärischen — das Schiff ist ein Kreuzfahrtschiff, kein Raumkreuzer.
Die bekannteste Szene entsteht aus einem Ausfall der künstlichen Schwerkraft, während Aurora schwimmt: Das Wasser bleibt als Kugel im Becken stehen. Jennifer Lawrence spielte sie in einem Tank mit Seilzügen, das Wasser wurde digital ergänzt. Thomas Newman komponierte die Musik.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 303 Millionen Dollar ein und war für zwei Oscars nominiert, für Szenenbild und Filmmusik.
Die Kritik war überwiegend ablehnend, und zwar fast durchgehend aus demselben Grund: Der Film behandelt Jims Entscheidung als romantisches Dilemma, obwohl sie eine Frau zu einem lebenslangen Gefängnis verurteilt, und lässt ihn am Ende ohne Konsequenz davonkommen. Er wird seither regelmäßig als Beispiel dafür angeführt, wie eine Perspektivwahl im Drehbuch die moralische Aussage eines Stoffes vollständig kippen kann — die ursprüngliche Fassung wäre derselbe Film mit umgekehrtem Vorzeichen gewesen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jennifer Lawrence als Aurora Lane
- Chris Pratt als Jim Preston
- Michael Sheen als Arthur
- Laurence Fishburne als Gus Mancuso
- Andy Garcia als Captain Norris
- Vince Foster als Executive Officer
- Kara Flowers als Communications Officer
- Conor Brophy als Crew Member
- Julee Cerda als Instructor (Hologram)
- Aurora Perrineau als Best Friend
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Verfügbarkeit
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