Patlabor: Der Film (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mamoru Oshii |
|---|---|
| Genre | Action, Animation, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-07-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Tokyo, in dem riesige, von Menschen gesteuerte Arbeitsroboter, sogenannte Labor, aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, häufen sich plötzlich Zwischenfälle: Maschinen geraten außer Kontrolle, richten Schaden an, verletzen Menschen. Ursprünglich vom Konzern Shinohara für den Schwerbau entwickelt, gerieten die Labor schon früher in die Hände von Saboteuren und Kriminellen, weshalb eine eigene Polizeieinheit mit gepanzerten Patlabor-Einheiten eingerichtet wurde. Genau diese zweite Sektion übernimmt nun die Ermittlungen zu den neuen Vorfällen. Was zunächst wie eine Serie technischer Defekte aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als etwas weit Größeres, dessen Ausmaß die Ermittler zu Beginn nicht ansatzweise erahnen.
Entstehungsgeschichte
„Patlabor: Der Film“ entstand 1989 unter der Regie von Mamoru Oshii als abendfüllender Animationsfilm. Zur Besetzung der japanischen Originalfassung gehören Mīna Tominaga, Toshio Furukawa, Ryusuke Ohbayashi und Ryōko Sakakibara. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Science-Fiction und Mystery-Elementen verweist auf eine Erzählweise, die technische Zukunftsvisionen mit einer Kriminalfallstruktur verbindet: Statt reiner Robotergefechte steht die Aufklärung eines Komplotts im Zentrum, die Polizeieinheit ermittelt wie in einem Kriminalfilm, nur dass ihre Werkzeuge meterhohe Maschinen sind. Dass die Handlung von einer städtischen Infrastruktur ausgeht, in die die Labor bereits vollständig integriert sind, deutet auf ein Interesse an gesellschaftlichen und technischen Abhängigkeiten hin, nicht nur an spektakulären Kämpfen. Die Mystery-Komponente legt nahe, dass die Auflösung der Störfälle mehr Fragen aufwirft, als eine einfache Sabotagegeschichte hergeben würde.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragend bewerteten Bereich. Seit der Veröffentlichung 1989 sind mittlerweile 36 Jahre vergangen, was den Film in eine frühe Phase der Science-Fiction-Animation mit robotergestützten Alltagswelten einordnet. Innerhalb der Genremischung aus Action, Science-Fiction und Mystery nimmt er eine Position ein, die technische Spekulation mit investigativer Spannung verknüpft, statt sich auf reine Actionsequenzen zu verlassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mina Tominaga als Noa Izumi (voice)
- Toshio Furukawa als Asuma Shinohara (voice)
- Ryusuke Ohbayashi als Kiichi Goto (voice)
- Yoshiko Sakakibara als Shinobu Nagumo (voice)
- Yo Inoue als Kanuka Clancy (voice)
- Issei Futamata als Mikiyasu Shinshi (voice)
- Michihiro Ikemizu als Isao Ohta (voice)
- Daisuke Gori als Hiromi Yamazaki (voice)
- Shigeru Chiba als Shigeo Shiba (voice)
- Osamu Saka als Seitaro Sakaki (voice)
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Verfügbarkeit
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