Phoenix (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christian Petzold |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 5.855.623 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (507 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Juni 1945. Nelly hat Auschwitz überlebt, doch ihr Gesicht ist schwer verletzt. Kaum von der Operation genesen, die es wiederherstellen sollte, kehrt sie nach Berlin zurück. Sie sucht Johnny, ihren Mann, die Liebe ihres Lebens.
Als sie ihm zufällig begegnet, erkennt er sie nicht. Der Eingriff hat sie beinahe unkenntlich gemacht. Johnny bemerkt lediglich eine entfernte Ähnlichkeit mit seiner Frau und macht ihr ein Angebot: Sie soll deren Identität annehmen, damit er an das Erbe von Nellys Familie gelangt. Nelly geht darauf ein. Sie will wissen, ob Johnny sie noch liebt oder ob er sie verraten hat, wie ihre Freundin behauptet. Vor allem will sie ihr Leben zurück.
Entstehungsgeschichte
Christian Petzold hat diesen Film inszeniert, der 2014 herauskam. Die Hauptrollen tragen Nina Hoss und Ronald Zehrfeld, ergänzt um Nina Kunzendorf und Trystan Pütter. Vier genannte Namen, keine weiteren: Die Anlage konzentriert sich auf wenige Figuren, zwischen denen alles verhandelt wird. Freigegeben ist „Phoenix“ ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, ohne Beimischung eines zweiten Genres. Das passt zu einer Geschichte, die ihre Spannung nicht aus äußerer Handlung bezieht, sondern aus einer einzigen Frage: Erkennt ein Mensch die Frau wieder, die er einmal geliebt hat, und will er das überhaupt?
Der Rollentausch, bei dem Nelly sich selbst spielen muss, verlagert den Konflikt nach innen. Jede Begegnung der beiden trägt eine doppelte Ebene. Was Johnny als Täuschung anlegt, ist für Nelly eine Prüfung seiner Aufrichtigkeit. Dass eine Freundin Johnny des Verrats bezichtigt, deutet an, dass Nelly zwischen zwei Lesarten ihrer eigenen Vergangenheit steht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten liegt die Bewertung im soliden Bereich, getragen von einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Das Urteil ist damit belastbar, aber nicht breit abgestützt. Zwölf Jahre trennen den Film inzwischen von seinem Erscheinen. Innerhalb des Dramas steht „Phoenix“ für eine Erzählweise, die ein historisches Setting nutzt, um eine sehr private Frage nach Liebe, Schuld und Wiedererkennen zu stellen, und dabei bewusst auf laute Mittel verzichtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nina Hoss als Nelly Lenz
- Ronald Zehrfeld als Johnny Lenz
- Nina Kunzendorf als Lene Winter
- Trystan Pütter als Soldat an Brücke
- Michael Maertens als Arzt
- Imogen Kogge als Elisabeth
- Felix Römer als Geiger
- Uwe Preuss als Clubbesitzer
- Valerie Koch als Tänzerin
- Eva Bay als Tänzerin
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Verfügbarkeit
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