Pink Flamingos (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Waters |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-03-17 |
| Budget | 12.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (590 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Conny und Raymond Marble wohnen nach außen hin bürgerlich, führen aber ein Leben, das mit Normalität nichts zu tun hat. Sie belästigen Fremde auf exhibitionistische Weise, stehlen, entführen junge Frauen, lassen sie schwängern und verkaufen später deren Babys. Auf der anderen Seite steht Divine, die mit ihren Gefährtinnen und Gefährten in einem Wohnwagen außerhalb der Gesellschaft haust. Auch dort ist nichts normal, aber die Verstöße sind vergleichsweise harmlos: Anhalter werden geärgert, die Notdurft wird auf offener Straße verrichtet, Sex findet in der eigenen Familie statt, und ein Huhn überlebt eine Liebesnacht nicht. Die beiden Parteien geraten aneinander, als die Marbles der polizeilich gesuchten Divine den Titel „Filthiest Person Alive“ streitig machen wollen. Über den Ausgang dieses Wettstreits entscheiden Perversitäten und rohe Gewalt.
Entstehungsgeschichte
John Waters führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1972. Divine, David Lochary, Mary Vivian Pearce und Mink Stole bilden die Besetzung. Dass Divine zugleich der Name der Hauptfigur und der Name an der Spitze der Besetzung ist, zeigt, wie eng Figur und Darstellung hier zusammenfallen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Krimi, und beide Genres sind hier wörtlich zu nehmen. Der Krimi liegt in den Verbrechen der Marbles, die Entführung, Menschenhandel und Diebstahl umfassen, und in der polizeilichen Suche nach Divine. Die Komödie ergibt sich aus der Umkehrung aller Maßstäbe: Ein Wettstreit um den Titel der schmutzigsten Person ist als Prämisse eine Parodie auf jeden Wettbewerb um Ansehen. Der Film verschweigt nicht, wohin das führt, mit Großaufnahmen, Kastration, Kannibalismus und dem Verspeisen von Hundekot am Ende.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 liegt im mittleren Bereich, gestützt auf einige hundert Stimmen. Bei einem Stoff, der so entschieden auf Provokation setzt, ist ein solcher Mittelwert plausibel. Der Film ist 54 Jahre alt, erschienen 1972, und wird noch immer bewertet. Innerhalb der Komödie steht er für die Spielart, die Anstoß nicht vermeidet, sondern sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Divine als Divine / Babs Johnson
- David Lochary als Raymond Marble
- Mary Vivian Pearce als Cotton
- Mink Stole als Connie Marble
- Danny Mills als Crackers
- Edith Massey als Edie
- Channing Wilroy als Channing
- Cookie Mueller als Cookie
- Paul Swift als The Egg Man
- Susan Walsh als Suzie
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Verfügbarkeit
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