John Waters
Werdegang
John Samuel Waters Jr. wurde am 22. April 1946 geboren. Er ist ein US-amerikanischer Filmemacher, Autor, Schauspieler und Künstler, der in den frühen 1970er Jahren durch transgressive Kultfilme wie „Multiple Maniacs", „Pink Flamingos" und „Female Trouble" bekannt wurde. Später schrieb und inszenierte er die Komödie „Hairspray", die als Broadway-Musical und 2007 als Musicalfilm adaptiert wurde. Weitere Filme, die er schrieb und inszenierte, sind „Desperate Living", „Polyester", „Cry-Baby", „Serial Mom", „Pecker" und „Cecil B. Demented". Seine Arbeiten verbinden Elemente der postmodernen Komödie mit Surrealismus. Waters trat auch als Schauspieler in verschiedenen Filmen und Serien auf, arbeitete oft mit dem Darsteller Divine und seiner Stammbesetzung, den Dreamlanders, zusammen und ist zudem als bildender Künstler tätig.
Filmografie bei uns
Bei uns ist John Waters ausschließlich als Regisseur mit elf Filmen vertreten, Serien sind nicht enthalten. Die Titel erstrecken sich über einen Zeitraum von 34 Jahren, von „Multiple Maniacs" (1970) bis „A Dirty Shame" (2004) – der erste Titel entstand 24 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 58 Jahre danach. Das Genrespektrum ist breit gefächert und reicht über Komödie, Krimi, Musik, Liebesfilm, Horror, Action und Drama, was auf ein vielseitiges Schaffen jenseits eines einzelnen Genres hindeutet. Zu den bei uns gelisteten Werken zählen unter anderem „Polyester", „Female Trouble", „Hairspray", „Serial Mom – Warum lässt Mama das Morden nicht?", „Desperate Living", „Cecil B.", „John Waters' Pecker", „Cry-Baby" und „Pink Flamingos".
Einordnung
Die elf Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,4 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,4 von 10 – ein insgesamt recht einheitliches, im mittleren Bereich liegendes Bild ohne große Ausschläge nach oben oder unten. Der älteste Titel liegt mittlerweile über fünf Jahrzehnte zurück, der jüngste rund zwei Jahrzehnte. Damit deckt die bei uns verzeichnete Filmografie einen langen Abschnitt seines filmischen Schaffens ab, konzentriert sich aber ausschließlich auf seine Arbeit als Regisseur.