Play (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Marciano |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-09-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (373 Stimmen) |
Worum es geht
Im Jahr 1993 ist Max 13 Jahre alt, als er seine erste Kamera geschenkt bekommt. Von diesem Moment an lässt sie ihn nicht mehr los. Er hält alles fest, was um ihn herum geschieht: seine Freunde, seine Familie, später auch die Menschen, mit denen er eine Beziehung eingeht.
Die Aufnahmen zeigen dabei nicht nur schöne Augenblicke. Erfolge und Rückschläge, Glück und Enttäuschung landen gleichermaßen vor seiner Linse. Über die Jahre wächst so eine Sammlung von Momenten, die von den 1990ern bis in die 2010er reicht. Was als Spielerei eines Jugendlichen beginnt, wird nach und nach zum Porträt einer ganzen Generation, die gemeinsam mit Max erwachsen wird.
Entstehungsgeschichte
Anthony Marciano hat den Film inszeniert, der 2019 erschien. Zur Besetzung gehören Max Boublil, Alice Isaaz, Malik Zidi und Arthur Périer.
Mit einer Freigabe ab 12 Jahren ist die Komödie auch für ein jüngeres Publikum geeignet. Das passt zu einem Stoff, der vom Heranwachsen erzählt und dabei viele Lebensphasen streift.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie eingeordnet, setzt der Film auf Humor, obwohl seine Anlage auch Raum für Wehmut bietet. Eine Geschichte, die sich über rund zwei Jahrzehnte erstreckt, lebt fast zwangsläufig vom Vergleich zwischen früher und später: Freundschaften, Beziehungen und Hoffnungen verändern sich, und die Kamera hält diesen Wandel fest.
Besonders interessant ist die Rolle der Kamera selbst. Sie ist nicht nur Werkzeug, sondern Ausgangspunkt der gesamten Erzählung. Die Prämisse legt eine Form nahe, in der das Publikum die Ereignisse durch Max’ Blick wahrnimmt, mit allen Lücken und Zufällen, die private Aufnahmen mit sich bringen. So verbindet sich die persönliche Geschichte eines Einzelnen mit einem Bild seiner Altersgenossen, und aus vielen kleinen Szenen entsteht ein größeres Ganzes.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten schneidet die Komödie gut ab. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber tragfähige Basis. Für eine Komödie, die stark von Erinnerung und Wiedererkennung lebt, ist dieser Zuspruch bemerkenswert.
Seit dem Erscheinen sind 7 Jahre vergangen. Damit liegt inzwischen selbst das Ende der erzählten Zeitspanne schon eine Weile zurück. Im Genre nimmt der Film einen Platz zwischen Coming-of-Age-Geschichte und Generationenporträt ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max Boublil als Max Ifergan
- Alice Isaaz als Emma Valero
- Malik Zidi als Mathias Adler
- Arthur Périer als Arnaud
- Noémie Lvovsky als La mère de Max
- Alain Chabat als Le père de Max
- Camille Lou als Fanny
- Alexandre Desrousseaux als Max (16-20 ans)
- Gabriel Caballero als Mathias (16-20 ans)
- Gabriel Brunet als Arnaud (16-20 ans)
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Verfügbarkeit
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