Point Blank - Aus kurzer Distanz (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Cavayé |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.487.445 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (513 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für Samuel und Nadia läuft es gut. Er steht kurz vor dem Abschluss als Krankenpfleger, sie erwartet ihr erstes Kind. Dann kippt alles: Nadia wird entführt, und Samuel muss hilflos zusehen. Als er wieder zu sich kommt, klingelt sein Telefon. Er hat drei Stunden, um einen Mann aus dem Krankenhaus zu schaffen, in dem er selbst arbeitet, einen Patienten, der unter polizeilicher Bewachung steht.
Dieser Mann heißt Sartet, eine Größe der Unterwelt, nach der sämtliche Polizeidienststellen fahnden. Samuels Schicksal ist von diesem Moment an mit seinem verknüpft. Wenn er seine Frau lebend wiedersehen will, muss er schnell sein.
Entstehungsgeschichte
Fred Cavayé drehte den Film, der 2010 in die Kinos kam. Gilles Lellouche, Roschdy Zem, Gérard Lanvin und Elena Anaya bilden die genannte Besetzung. Zwei Männer als Zwangsgemeinschaft und eine Frau als Entführungsopfer, dieses Grundmuster lässt sich schon aus der Aufteilung der Rollen ablesen. Die Freigabe ab 16 Jahren passt zu einem Thriller, der mit Entführung, Flucht und Polizeifahndung arbeitet.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller und Krimi bilden eine klassische Kombination, deren Anteile hier klar verteilt sind. Der Krimi steckt in der Figur des gesuchten Verbrechers und der Polizei, der Thriller in der Frist von drei Stunden und der ungeklärten Frage, wer hinter der Entführung steht. Die Action ergibt sich aus der Flucht selbst.
Bemerkenswert ist die Wahl der Hauptfigur: kein Ermittler, kein Profi, sondern ein angehender Krankenpfleger, der in eine Welt gestoßen wird, deren Regeln er nicht kennt. Die Geschichte gewinnt ihre Spannung aus der Enge von Zeit und Ort. Ein Krankenhaus, ein bewachter Patient, ein Ultimatum, mehr braucht die Ausgangslage nicht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,6 von 10 auf Grundlage einiger hundert Stimmen liegt im soliden Bereich. Sie beschreibt einen Film, der von seinem Publikum als gelungen, aber nicht als herausragend eingestuft wird. Die Stimmenzahl ist überschaubar.
Erschienen ist der Film vor 16 Jahren. Im Thriller-Genre vertritt er den Typus des Alltagsmenschen, der unter Zeitdruck zum Handelnden wird, und setzt dabei auf eine gedrängte Erzählung statt auf ein weit verzweigtes Komplott.
Bilder





Besetzung & Stab
- Gilles Lellouche als Samuel Pierret
- Roschdy Zem als Hugo Sartet
- Gérard Lanvin als Commander Patrick Werner
- Elena Anaya als Nadia Pierret
- Mireille Perrier als Commander Catherine Fabre
- Claire Pérot als Captain Anaïs Susini
- Moussa Maaskri als Captain Vogel
- Pierre Benoist als Captain Mercier
- Valérie Dashwood als Captain Moreau
- Virgile Bramly als Captain Mansart
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Verfügbarkeit
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