Pola X (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leos Carax |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-05-12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 791.919 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (106 Stimmen) |
Worum es geht
Pierre führt ein sorgloses Leben in einem normannischen Schloss an der Seine, zusammen mit seiner Mutter Marie, mit der ihn eine ungewöhnlich enge Zuneigung verbindet. Jeden Morgen fährt er mit dem Motorrad seines verstorbenen Vaters zu seiner Verlobten Lucie, mit der bald Hochzeit gefeiert werden soll. Doch eines Nachts taucht am Waldrand eine fremde Frau mit osteuropäischem Akzent auf und stellt Pierres gesamtes Selbstverständnis in Frage: Sie behauptet, seine Schwester Isabelle zu sein. Diese Begegnung reißt die scheinbar heile Familienwelt auf und stürzt Pierre in einen Konflikt zwischen seinem bisherigen Leben und dieser plötzlichen Wahrheit.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1999 unter der Regie von Leos Carax. In den Hauptrollen sind Guillaume Depardieu, Yekaterina Golubeva, Catherine Deneuve und Delphine Chuillot zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit Liebesgeschichte im Zentrum.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier nicht als klassische Romanze, sondern als Geschichte, die Zuneigung, Herkunft und Identität ineinander verschränkt. Die Anlage der Erzählung – ein behütetes, fast unwirklich glückliches Leben, das durch das plötzliche Auftauchen einer fremden Figur erschüttert wird – deutet auf ein Interesse an Bruchstellen statt an geradlinigem Erzählen hin. Dass die Auflösung der Familienverhältnisse erst spät und mit dramatischer Wucht eingeführt wird, spricht für eine Konstruktion, die auf Verunsicherung statt auf Erklärung setzt. Die Besetzung mit Catherine Deneuve neben jüngeren Darstellern wie Guillaume Depardieu und Yekaterina Golubeva legt zudem ein Generationengefälle innerhalb der Geschichte nahe, das die Spannung zwischen altem Familienbild und neuer, unbequemer Wahrheit trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit der Veröffentlichung 1999 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich von aktuellen Beiträgen des Genres abhebt. Innerhalb des Dramas mit Liebesfilm-Elementen steht er für einen Ansatz, der weniger auf harmonische Auflösung als auf das Aushalten von Widersprüchen setzt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Guillaume Depardieu als Pierre
- Yekaterina Golubeva als Isabelle
- Catherine Deneuve als Marie
- Delphine Chuillot als Lucie
- Laurent Lucas als Thibault
- Patachou als Marguerite
- Petruta Catana als Razerka
- Mihaella Silaghi als La Petite
- Šarūnas Bartas als Le Chef
- Samuel Dupuy als Fred
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Verfügbarkeit
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