Poltergeist II – Die andere Seite (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Gibson |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-05-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.996.665 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (795 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Jahre ist es her, dass das Haus der Familie Freeling von Poltergeistern heimgesucht und schließlich zerstört wurde. Die Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse sind längst verwischt, der Alltag hat die Familie wieder. Doch die Ruhe trügt. Eines Nachts brauen sich seltsame Wolken über dem neuen Haus zusammen, und erneut dringen böse Mächte in das Leben der Freelings ein. Was in der ersten Heimsuchung überstanden schien, stellt sich als nicht abgeschlossen heraus und stürzt die Familie in eine neue Dimension des Schreckens.
Entstehungsgeschichte
Brian Gibson übernahm die Regie, das Erscheinungsjahr ist 1986. In den Hauptrollen agieren Craig T. Nelson, JoBeth Williams, Heather O'Rourke und Oliver Robins. Zugänglich ist der Film ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist Horror und Thriller, mehr nicht, und diese Knappheit passt zur Anlage. Erzählt wird entlang einer einzigen Familie, deren Zusammensetzung sich seit der ersten Heimsuchung nicht geändert hat. Genau darin liegt der Kunstgriff: Weil die Figuren dieselben bleiben und nur der Ort ein anderer ist, wird deutlich, dass nicht das Haus das Problem war. Die Bedrohung hängt an den Menschen, nicht an den Mauern, und die Erinnerung, die verblasst ist, wird zur Schwachstelle. Der Thrilleranteil ergibt sich daraus, dass die Familie zunächst wieder herausfinden muss, womit sie es zu tun hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,0 von 10 liegt die Bewertung im Mittelfeld, bei einer noch begrenzten Zahl von Stimmen. Vierzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für den häuslichen Geisterhorror der achtziger Jahre, der seine Schrecken im Wohnzimmer ansiedelt und nicht in abgelegenen Ruinen. Die Freigabe ab sechzehn zeigt, dass die Effekte trotz der Familienkonstellation nicht auf ein junges Publikum hin abgemildert wurden. Für heutige Zuschauer liegt der Reiz vor allem darin, wie selbstverständlich der Film seine Bedrohung in ein bewohntes Haus verlegt und dort belässt. Das Unheimliche braucht bei ihm keinen besonderen Ort.
Bilder








Besetzung & Stab
- Craig T. Nelson als Steve Freeling
- JoBeth Williams als Diane Freeling
- Heather O'Rourke als Carol Anne Freeling
- Oliver Robins als Robbie Freeling
- Zelda Rubinstein als Tangina Barrons
- Will Sampson als Taylor
- Julian Beck als Kane
- Geraldine Fitzgerald als Gramma-Jess
- John P. Whitecloud als Old Indian
- Noble Craig als Vomit Creature
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Verfügbarkeit
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