POM Wonderful Presents: The Greatest Movie Ever Sold (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Morgan Spurlock |
|---|---|
| Genre | Komödie, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 621.951 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (242 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Filmemacher beschließt, einen Dokumentarfilm über Product Placement, Werbung und Markenpartnerschaften im Filmgeschäft zu drehen – finanziert ausschließlich durch Product Placement, Werbung und Markenpartnerschaften. Morgan Spurlock macht sich selbst zum Versuchsobjekt und klappert Firmen, Marketingagenturen und Branchenfiguren ab, um Verträge, Zusagen und Werbeflächen für genau jenen Film zu sichern, den man gerade sieht. Dabei trifft er auf Gesprächspartner, die sich mal auffällig verkaufsfreudig, mal sichtlich unwohl zeigen, wenn es um die Mechanismen hinter der glatten Oberfläche des Kinobetriebs geht. Wie weit sich das Prinzip am Ende durchzieht und wohin die Recherche führt, wird hier nicht vorweggenommen.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2011 unter der Regie von Morgan Spurlock, der auch selbst vor der Kamera steht. Neben ihm treten Peter Berg, Paul Brennan und Ralph Nader auf. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Dokumentarfilm ist hier kein Widerspruch, sondern Programm: Der komische Ton entsteht aus der Beobachtung realer Gesprächspartner und Situationen, nicht aus inszenierten Gags. Dass unter den Mitwirkenden mit Ralph Nader eine Figur aus dem Verbraucherschutz auftaucht, neben einem Regisseur und einer eher unbekannten Person, deutet auf eine bewusst breite Perspektive zwischen Insiderblick und kritischer Außensicht. Die Anlage des Projekts – ein Film über Werbung, der sich selbst durch Werbung finanziert – macht die Grenze zwischen Beobachtung und Beteiligung zum eigentlichen Thema.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht herausragenden Mittelfeld seiner Bewertungen. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt vergangen, in denen sich Debatten um Werbung, Sponsoring und Transparenz in Medien eher verschärft als beruhigt haben, was dem Ansatz des Films thematisch Bestand verleiht. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er für eine selbstreflexive, humorvolle Herangehensweise, die das eigene Zustandekommen als Beweismittel benutzt statt als Randnotiz.
Bilder




Besetzung & Stab
- Morgan Spurlock als Self
- Peter Berg als Self
- Paul Brennan als Self
- Ralph Nader als Self
- Brett Ratner als Self
- J.J. Abrams als Self
- Donald Trump als Self
- Quentin Tarantino als Self
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Verfügbarkeit
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