Pontypool (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruce McDonald |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-03-06 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (728 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Grant ist ein Urgestein des Radios, ein Moderator, den nichts aus der Ruhe bringt. In einer Nacht, mitten in der Sendung, erreicht ihn die Nachricht, dass sich in der Stadt Pontypool ein tödliches Virus ausbreitet. Er verschanzt sich mit seiner Crew im Sender. Die einzige Verbindung nach draußen ist das, womit sie ohnehin arbeiten: das Radio. Ihre Sendung wird zum einzigen Mittel, die Menschen zu warnen und die vollständige Vernichtung abzuwenden. Wie lange sie in ihrem Gebäude sicher sind, weiß niemand. Ob das Virus hereinkommt, bleibt die Frage, an der die ganze Nacht hängt.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2009, inszeniert von Bruce McDonald. Stephen McHattie trägt die Hauptrolle, an seiner Seite spielen Lisa Houle, Georgina Reilly und Hrant Alianak.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Science Fiction beschreibt die Bauweise genau. Der Horror liegt in der Ausbreitung selbst, das Mysteriöse in dem, was nicht gezeigt wird, das Spekulative in der Natur der Bedrohung. Entscheidend ist der Schauplatz: Ein Sender ist ein Ort, an dem Informationen ankommen, ohne dass man sie überprüfen kann. Wer dort sitzt, erfährt alles aus zweiter Hand und ist zugleich derjenige, der weitersendet. Damit wird das Erzählen selbst zum Handlungsträger, denn jede Durchsage kann helfen oder schaden. Die Beschränkung auf wenige Räume und eine Nacht erzeugt Enge, ohne dass es einer sichtbaren Bedrohung bedarf.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 beruht auf einer Bewertungsbasis im mittleren dreistelligen Bereich und beschreibt damit eine Wirkung im Kreis der Genreinteressierten statt eines breiten Echos. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Titel für eine Spielart des Infektionshorrors, die auf Schauwerte verzichtet und stattdessen auf Stimme, Raum und Ungewissheit setzt – ein Ansatz, der mehr fordert und entsprechend geteiltere Reaktionen erwarten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen McHattie als Grant Mazzy
- Lisa Houle als Sydney Briar
- Georgina Reilly als Laurel-Ann Drummond
- Hrant Alianak als Dr. Mendez
- Rick Roberts als Ken Loney (voice)
- Daniel Fathers als Nigel Healing
- Beatriz Yuste als Nancy Freethy
- Boyd Banks als Jay (Osama)
- Hannah Fleming als Maureen (Farraj)
- Laura Nordin als Spooky Woman
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Verfügbarkeit
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