Possessor (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brandon Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 2.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 911.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tasya Vos arbeitet als Agentin für eine Firma, die mit Hilfe von Hirnimplantat-Technologie in die Körper anderer Menschen eindringt und diese zu Morden treibt — zum Nutzen des Unternehmens. Für diese Arbeit besitzt sie eine besondere Begabung, doch die Erfahrungen aus den Einsätzen haben sie tiefgreifend verändert. In ihrem eigenen Leben kämpft sie damit, gewalttätige Erinnerungen und Triebe zu unterdrücken. Je stärker die psychische Belastung wächst, desto mehr verliert sie die Kontrolle. Schließlich findet sie sich in den Gedanken eines Mannes gefangen, dessen Identität ihre eigene auszulöschen droht.
Entstehungsgeschichte
Brandon Cronenberg übernahm bei diesem 2020 erschienenen Film die Regie. Andrea Riseborough trägt die Hauptfigur, an ihrer Seite stehen Christopher Abbott, Jennifer Jason Leigh und Sean Bean. Die Altersfreigabe ist mit 18 Jahren am oberen Ende angesetzt, was zur Härte des Stoffes passt.
Hinter den Kulissen
Horror, Thriller und Science Fiction kommen hier zusammen, und die drei Anteile hängen an einer einzigen technischen Voraussetzung. Die Implantat-Technologie ist nicht Beiwerk, sondern die Bedingung, unter der die Geschichte überhaupt funktioniert: Sie trennt Täterschaft von Körper und macht Schuld damit zu einer offenen Frage. Daraus folgt der Horror, denn die Bedrohung sitzt nicht gegenüber, sondern in der eigenen Wahrnehmung. Der Thriller-Anteil ergibt sich aus dem Auftragswesen der Firma, das jeden Einsatz mit einem Ablauf und einer Frist versieht. Erzählerisch bemerkenswert ist, dass die Hauptfigur in fremden Körpern handelt — jede Szene lässt offen, wer gerade entscheidet.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 aus über tausend abgegebenen Stimmen fällt das Urteil zurückhaltend positiv aus; bei Stoffen mit dieser Freigabe ist die Bewertendengruppe ohnehin vorselektiert. Sechs Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine Science Fiction, die ihre Idee nicht als Ausstattung, sondern als Zumutung behandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrea Riseborough als Tasya Vos
- Christopher Abbott als Colin Tate
- Jennifer Jason Leigh als Girder
- Sean Bean als John Parse
- Tuppence Middleton als Ava Parse
- Rossif Sutherland als Michael Vos
- Kaniehtiio Horn als Reeta
- Raoul Bhaneja als Eddie
- Gage Graham-Arbuthnot als Ira Vos
- Gabrielle Graham als Holly
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Verfügbarkeit
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