Problemos (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Judor |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-10 |
| Budget | 7.033.745 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (443 Stimmen) |
Worum es geht
Jeanne und Victor, ein junges Paar aus Paris, sind auf dem Rückweg aus dem Urlaub. Unterwegs legen sie einen Halt ein, um ihren Freund Jean-Paul zu besuchen. Der lebt mit einer Gemeinschaft auf einer Wiese, wo die Gruppe gegen den Bau eines Wasserparks auf dem letzten Feuchtgebiet der Region protestiert. Ihr Widerstand richtet sich allerdings nicht nur gegen dieses Projekt, sondern gegen die moderne Gesellschaft insgesamt, die sie das große Babylon nennen.
Die Gemeinschaft predigt ein anderes Leben: ohne Individualismus, ohne Technik, ohne Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Jeanne und Victor lassen sich davon einnehmen und bleiben ein paar Tage. Eines Morgens ist die Polizeiabsperrung, die dem Lager gegenüberstand, verschwunden, und die Gruppe glaubt sich schon als Sieger über die moderne Welt. Doch die Freude währt nicht lange. Eine verheerende Pandemie hat die Menschheit dahingerafft, und die Bewohner des Camps sind offenbar die letzten Überlebenden. Ob sie sich neue Feinde suchen müssen, um zusammenzuhalten, ist die Frage, der die Geschichte nachgeht.
Entstehungsgeschichte
Éric Judor führte Regie und gehört zugleich zur Besetzung. Neben ihm spielen Blanche Gardin, Celia Rosich und Youssef Hajdi. Die Komödie kam 2017 heraus. Dass der Regisseur selbst vor der Kamera steht, legt eine Arbeit nahe, in der Inszenierung und Spiel eng miteinander verbunden sind.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Komödie und Familienfilm wirkt zunächst überraschend, denn die Ausgangslage ist denkbar düster: Das Ende der Welt durch eine Seuche ist sonst eher Stoff für Katastrophenkino. Hier dient es als Bühne für eine Satire auf eine Gruppe, die sich über die Gesellschaft erhaben fühlt und dann ohne Gegner dasteht.
Der Witz liegt in der Umkehrung. Solange es einen Feind gibt, funktioniert die Gemeinschaft. Fällt er weg, müssen ihre Ideale sich im Alltag bewähren. Diese Anlage erlaubt es, Ideologie, Gruppendynamik und Selbstgerechtigkeit mit spöttischem Blick zu betrachten.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittswertung von 5,5 von 10 zeigt ein geteiltes Echo. Die Stimmen, etwas mehr als vierhundert an der Zahl, ergeben ein Bild, in dem Zustimmung und Ablehnung nahe beieinanderliegen.
Neun Jahre nach dem Erscheinen liest sich die Prämisse mit einer Pandemie, die fast alle Menschen auslöscht, noch einmal anders. Im Feld der Komödien nimmt der Film einen Platz bei den satirischen Gedankenspielen ein, die eine absurde Lage konsequent zu Ende denken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Blanche Gardin als Gaya
- Éric Judor als Victor
- Celia Rosich als Jeanne
- Youssef Hajdi als Simon
- Marie Helmer als Margaux
- Claire Chust als Maeva
- Blandine Ruiz als La femme de Patrice
- Arnaud Henriet als François
- Bun-hay Mean als Claude
- Dorothée Pousséo als Philippine
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Verfügbarkeit
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