Proof - Der Beweis (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jocelyn Moorhouse |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-08-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.155.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Martin ist blind geboren und begegnet der Welt mit Misstrauen und Distanz. Um seine Wahrnehmung festzuhalten, fotografiert er - ein Widerspruch, mit dem er sich seiner Umgebung auf eigene Weise versichert. Seine Haushälterin Celia begehrt ihn, doch Martin weiß um ihre Gefühle und begegnet ihr mit Härte. Celia wiederum nutzt aus, dass er von ihren Beschreibungen der Welt abhängig ist, und spielt mit dieser Macht. Als der Küchenhelfer Andy zufällig in Martins Leben tritt, entsteht eine Freundschaft, die anders funktioniert: offen, neugierig, ohne die Behinderung zu verschweigen oder zu instrumentalisieren. Martin öffnet sich ihm zunehmend. Celia entdeckt Fotos von Andy, sucht die Begegnung mit ihm - und auch er gerät in ihren Bann. Zwischen Loyalität zu Martin und der Anziehung zu Celia beginnt Andy sich zu verstricken, während Celia ihre eigenen Absichten verfolgt, die weit über ein einfaches Dreiecksverhältnis hinausgehen.
Entstehungsgeschichte
"Proof - Der Beweis" entstand 1991 unter der Regie von Jocelyn Moorhouse. Für die Rollen wurden Hugo Weaving, Russell Crowe, Geneviève Picot und Heather Mitchell besetzt. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und wird als Drama mit Liebesfilm-Elementen eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier weniger als romantische Erzählung denn als Studie über Abhängigkeit, Kontrolle und Vertrauen. Die Konstellation aus drei Figuren, die sich wechselseitig belügen, begehren und benutzen, verlagert den Fokus vom klassischen Liebesplot auf Machtverhältnisse innerhalb enger Beziehungen. Martins Blindheit ist dabei nicht bloß eine Eigenschaft, sondern strukturelles Element der Geschichte: Sie bestimmt, wer über wen Kontrolle ausüben kann, und macht Fotografie als Motiv zu einem Akt der Selbstbehauptung gegenüber einer Welt, die er nur über andere vermittelt erfährt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 1991 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, in denen sich der Titel offenbar kein breites Publikum erschlossen hat, was sich in der begrenzten Zahl abgegebener Stimmen widerspiegelt. Innerhalb von Beziehungsdramen, die auf komplizierte Dreieckskonstellationen setzen, bietet der Film mit seiner Figurenzeichnung einen eigenständigen Zugang, der auf psychologische Verstrickung statt auf äußere Handlung setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Hugo Weaving als Martin
- Russell Crowe als Andy
- Geneviève Picot als Celia
- Heather Mitchell als Martin's Mother
- Jeffrey Walker als Young Martin
- Daniel Pollock als Punk
- Frankie J. Holden als Brian
- Frank Gallacher als Vet
- Saskia Post als Waitress
- Belinda Davey als Doctor
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Verfügbarkeit
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