Psychedelische Abenteuer - Have a Good Trip (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Donick Cary |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Komödie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-05-11 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum stehen bizarre Erlebnisse mit Halluzinogenen, wie sie Schauspieler, Komiker und Musiker erzählen. Ihre Geschichten werden nicht einfach nacherzählt, sondern mit prominenter Unterstützung nachgestellt und mit surrealen Animationen visualisiert. Zwischen komischen Anekdoten entfaltet sich eine Auseinandersetzung mit psychedelischen Substanzen: ihre Geschichte, mögliche Zukunft, die wissenschaftliche Perspektive und ihr Einfluss auf die Popkultur. Dabei tauchen auch grössere Fragen auf, etwa ob solche Substanzen bei psychischen Erkrankungen helfen können, wie Menschen mit der eigenen Sterblichkeit umgehen, ob alles Leben aus derselben Materie besteht und ob Bäume miteinander sprechen können.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2020 unter der Regie von Donick Cary. Zur Besetzung, die an den nachgestellten Episoden mitwirkt, gehören Nick Offerman, Sarah Silverman, Adam Scott und Rosie Perez.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Komödie prägt die Herangehensweise an ein Thema, das sonst oft nüchtern oder warnend behandelt wird: Hier treffen persönliche Erfahrungsberichte auf humorvolle Inszenierung. Dass reale Erzählungen prominenter Personen mit gespielten Nachstellungen und surrealen Animationssequenzen verbunden werden, deutet auf eine Erzählform hin, die weniger auf klassische Interviewdokumentation setzt als auf eine bildhafte, subjektive Vermittlung von Trip-Erfahrungen. Die aufgeworfenen Fragen nach Heilung, Sterblichkeit und Verbundenheit allen Lebens zeigen, dass der Film über reine Anekdoten hinaus auch grössere, teils metaphysische Themen anschneiden will, ohne dabei die komödiantische Grundhaltung aufzugeben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht übermässig breit rezipiert einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mehr als vier Jahre vergangen, ohne dass sich an der überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb der Schnittmenge aus Dokumentarfilm und Komödie nimmt der Titel eine Nische ein, die sich durch die Mischung aus prominenten Erzählstimmen, animierten Sequenzen und einem ernsthaften Blick auf Substanzen abhebt, die im Mainstream-Dokumentarfilm selten so unterhaltsam verhandelt werden.
Bilder



Besetzung & Stab
- Nick Offerman als Self
- Sarah Silverman als Self
- Adam Scott als Self
- Rosie Perez als Self
- Adam Horovitz als Self
- A$AP Rocky als Self
- Anthony Bourdain als Self (archive footage)
- Ben Stiller als Self
- Bill Kreutzmann als Self
- Carrie Fisher als Self
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Verfügbarkeit
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