Public Enemy No. 1 - Todestrieb (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-François Richet |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-11-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (962 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich in den siebziger Jahren: Jacques Mesrine ist durch seine zahlreichen Straftaten in Frankreich und Kanada längst zu einer Figur geworden, der die Medien den Titel „Staatsfeind Nr. 1“ zusprechen. Keine Bank ist vor ihm sicher, und weder Handschellen im Gerichtssaal noch ein Hochsicherheitsgefängnis setzen ihn dauerhaft außer Gefecht. In seiner Autobiographie „Der Todestrieb“ gesteht er vierzig Morde, unzählige Banküberfälle und vieles mehr. Die Polizei bleibt bei seinen neuen Eskapaden alles andere als untätig und rückt ihm immer dichter auf die Fersen. Auch wenn Mesrine sich von Anfang an bewusst gewesen sein dürfte, dass er nicht an Altersschwäche sterben würde, hat er sein Ende wohl kaum derart grausam vorausgeahnt.
Entstehungsgeschichte
Jean-François Richet hat den 2008 herausgekommenen Film inszeniert, der im englischen Sprachraum „Mesrine: Public Enemy #1“ heißt. Vincent Cassel spielt die Hauptrolle, neben ihm sind Ludivine Sagnier, Mathieu Amalric und Gérard Lanvin zu sehen. Gezeigt wird der Film ab 16 Jahren, was zum Gegenstand passt.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller, Krimi und Drama stehen nebeneinander, und diese vierfache Zuordnung beschreibt die Schwierigkeit des Stoffs recht genau. Überfälle und Ausbrüche liefern das Actionmaterial, die Fahndung den Thriller, das Milieu den Krimi, und das Drama liegt in einer Figur, die ihre eigene Legende betreibt. Genau hier ist die Erzählung heikel, denn sie handelt von Gewalttaten mit realen Betroffenen, während ihr Gegenstand zugleich ein Mann ist, der sich medial inszeniert hat. Dass die gestandenen Taten beim Namen genannt werden und der Medientitel als Zuschreibung gekennzeichnet ist, hält beides auseinander. Das Ende wird angedeutet, aber nicht ausgesprochen, was der Erzählung ihre Richtung gibt, ohne sie vorwegzunehmen.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben sich 7,3 von 10, ein deutlich positiver Wert auf überschaubarer Grundlage. 18 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film im Kriminalfilm für die Variante, die einen realen Fall über einen längeren Zeitraum verfolgt, statt sich auf eine einzelne Tat zu konzentrieren.
Bilder





Besetzung & Stab
- Vincent Cassel als Jacques Mesrine
- Ludivine Sagnier als Sylvie Jeanjacquot
- Mathieu Amalric als François Besse
- Gérard Lanvin als Charly Bauer
- Samuel Le Bihan als Michel Ardouin
- Olivier Gourmet als Commissioner Broussard
- Georges Wilson als Henri Lelièvre
- Michel Duchaussoy als Pierre André Mesrine, father of Jacques
- Anne Consigny als Lawyer of Jacques Mesrine
- Laure Marsac als Interview reporter
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Verfügbarkeit
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