Jean-François Richet
Werdegang
Jean-François Richet wurde am 2. Juli 1966 in Frankreich geboren. Sein Debüt gab er 1995 mit „État des lieux", gefolgt von „Ma 6-T va crack-er" (1997), Filmen, die für ihre schonungslosen Schilderungen des Lebens in französischen Vorstädten früh Beachtung fanden. Später wandte er sich internationalem Genrekino zu, etwa mit dem Remake „Assault on Precinct 13" (2005). Größere Anerkennung erhielt er mit dem zweiteiligen biografischen Kriminalepos über Jacques Mesrine, für das er mit dem César als bester Regisseur ausgezeichnet wurde. Danach entstanden unter anderem „Blood Father" (2016), „The Emperor of Paris" (2018) und „Plane" (2023).
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel von Jean-François Richet als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 2005 bis 2026, also 21 Jahre, wobei der älteste Titel 39 Jahre nach seiner Geburt und der jüngste 60 Jahre danach entstanden ist. Die Genres decken vor allem Drama, Action, Thriller und Krimi ab, ergänzt um Abenteuer und Liebesfilm. Zu den Titeln zählen die beiden Mesrine-Filme, „Plane - Absturz im Dschungel", „Mutiny", „Vidocq - Herrscher der Unterwelt", „Das Ende - Assault on Precinct 13", „Blood Father" und „Der Vater meiner besten Freundin".
Einordnung
Die acht Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,8 und 7,3 von 10, im Durchschnitt bei 6,5. Die beiden am besten bewerteten Titel liegen mit 7,3 gleichauf, die schwächste Bewertung fällt mit 5,8 deutlich darunter aus. Insgesamt zeigt sich ein Werk, das über mehr als zwei Jahrzehnte im Katalog vertreten ist, von den frühen 2000er Jahren bis in die nahe Zukunft reichend, mit überwiegend mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bewertungen.