Reality (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matteo Garrone |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-04 |
| Einspielergebnis | 3.350.996 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (352 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Luciano ist ein fröhlicher Familienvater, der mit Menschen umzugehen weiß. In Neapel betreibt er ein Fischgeschäft und bewegt sich zwischen seinen Kunden wie ein Fisch im Wasser. Eines Tages drängt ihn eines seiner Kinder, sich beim Casting für die italienische Ausgabe einer Reality-Show zu bewerben, die rund um die Uhr im Fernsehen läuft. Ohne große Überzeugung macht er mit.
Nachdem er als Teilnehmer ausgewählt wird, nimmt sein Leben eine radikale Wendung. Luciano ist nun berühmt, und er wie seine Familie müssen sich an eine völlig neue Wirklichkeit gewöhnen. Ob ihm der Ruhm tatsächlich etwas nützt oder ob sich sein Alltag in eine regelrechte Qual verwandelt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Matteo Garrone führte Regie bei dem Film, der 2012 erschien. Aniello Arena spielt Luciano, Loredana Simioli, Nando Paone und Graziella Marina sind in weiteren Rollen zu sehen.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie greifen ineinander, und die Anlage zeigt, dass es sich um eine Satire handelt. Im Blick steht die Welt des Fernsehens und der Reality-Shows, und der Film fragt, was mit der Privatsphäre geschieht, wenn die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem vollständig verwischt.
Die Wahl der Hauptfigur ist dabei aufschlussreich. Luciano ist kein Außenseiter, sondern ein zufriedener Mann mit Familie, Geschäft und sozialem Geschick. Gerade weil er alles zu haben scheint, wirkt die Verlockung des Ruhms umso bezeichnender. Das Komische liegt im Aufeinandertreffen von Alltag und Medienwelt, das Dramatische in der Möglichkeit, dass dieses Aufeinandertreffen einen Menschen verändert. Die Genrekombination erlaubt es, beides zugleich zu zeigen: den Witz einer Situation und den Ernst ihrer Folgen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,1 von 10 Punkten ist ein gutes Ergebnis. Die Stimmen liegen im mittleren dreistelligen Bereich, für einen Film mit gesellschaftskritischem Anspruch eine respektable Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 14 Jahre vergangen. In dieser Zeit hat das Thema kaum an Bedeutung verloren, denn die Frage, wie öffentliche Aufmerksamkeit das Leben gewöhnlicher Menschen verändert, stellt sich weiterhin. Im Feld der Mediensatire gehört der Film zu den Werken, die ihre Kritik nicht an Prominenten festmachen, sondern an jemandem, der es werden möchte.
Bilder







Besetzung & Stab
- Aniello Arena als Luciano
- Loredana Simioli als Maria
- Nando Paone als Michele
- Graziella Marina als Mamma di Luciano
- Nello Iorio als Massimone
- Nunzia Schiano als Zia Nunzia
- Rosaria D'Urso als Zia Rosaria
- Giuseppina Cervizzi als Giusy
- Claudia Gerini als Presentatrice Grande Fratello
- Raffaele Ferrante als Enzo
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Verfügbarkeit
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