Rebellion (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mathieu Kassovitz |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Historie |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
April 1988, Insel Ouvéa, Neukaledonien: Eine Gruppe kanakischer Unabhängigkeitskämpfer nimmt 30 Gendarmen als Geiseln. Frankreich reagiert mit der Entsendung von 300 Soldaten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Im Zentrum stehen zwei Männer, die einander gegenüberstehen, ohne Feinde im eigentlichen Sinn zu sein: Philippe Legorjus, der die Eliteeinheit anführt, und Alphonse Dianou, der Kopf der Geiselnehmer. Beide teilen offenbar ähnliche Werte und suchen das Gespräch statt der Eskalation. Doch die Ereignisse fallen mitten in einen französischen Präsidentschaftswahlkampf, in dem politisches Kalkül eine Rolle spielt, die sich nicht mit moralischen Erwägungen deckt. Der Film beschreibt damit einen Konflikt, der zwischen persönlicher Verständigung und institutionellem Druck aufgerieben wird.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mathieu Kassovitz, der 2011 auch selbst vor der Kamera stand. Neben ihm sind Iabe Lapacas, Malik Zidi und Alexandre Steiger besetzt. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und verbindet Drama, Action und historischen Stoff.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Action und Historie deutet auf eine Erzählweise hin, die ein reales politisches Ereignis nicht als reine Actionkulisse nutzt, sondern die Spannung aus der Konfrontation zweier Figuren mit gegensätzlichen Rollen, aber vergleichbaren Prinzipien zieht. Dass die Geschichte auf einen konkreten historischen Vorgang während einer Geiselnahme zurückgreift und diesen mit dem Hintergrund eines Wahlkampfs verknüpft, verweist auf ein Interesse an der Schnittstelle zwischen individuellem Handeln und politischer Vereinnahmung. Die Anlage als Zwei-Personen-Konflikt innerhalb eines größeren militärischen Aufgebots setzt auf die Reibung zwischen persönlicher Verständigung und einem System, das nach anderen Regeln funktioniert.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Bewertungen liegt der Film im soliden, aber nicht herausragenden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark verbreitert hätte, was auf ein eher begrenztes, aber kontinuierliches Publikumsinteresse hindeutet. Innerhalb historisch grundierter Actiondramen positioniert sich der Titel als Werk, das politische Ereignisse aus nächster Nähe und mit persönlichem Fokus erzählt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Mathieu Kassovitz als Philippe Legorjus
- Iabe Lapacas als Alphonse Dianou
- Malik Zidi als JP Perrot
- Alexandre Steiger als Jean Bianconi
- Daniel Martin als Bernard Pons
- Philippe Torreton als Christian Prouteau
- Sylvie Testud als Chantal Legorjus
- Jean-Philippe Puymartin als Général de Gendarmerie Jérôme
- Steeve Une als Samy
- Patrick Fierry als Colonel de l'armée Dubut
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Verfügbarkeit
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