Return to Sender (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bille August |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-17 |
| Budget | 7.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 326.563 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (173 Stimmen) |
Worum es geht
Frank Nitzche war einmal ein gefragter Strafverteidiger, spezialisiert auf Mordfälle. Diese Zeit liegt hinter ihm, seinen Lebensunterhalt bestreitet er inzwischen auf zweifelhafte Weise: Unter falschem Namen nimmt er Kontakt zu zum Tode Verurteilten auf, lässt sich deren letzte Briefe zuspielen und verkauft sie gewinnbringend an Journalisten. Sein aktueller Fall ist Charlotte Cory, verurteilt wegen Entführung und Mord an einem Baby. Je tiefer Nitzche sich in die Akten und die Korrespondenz vertieft, desto mehr wächst sein Zweifel, ob die Tat wirklich so gewesen ist, wie die Urteilsbegründung es festhält. Er sucht schließlich das persönliche Gespräch mit Charlotte Cory – und danach lässt ihn der Fall nicht mehr los. Aus dem distanzierten Briefhändler wird ein Mann, der auf eigene Faust zu ermitteln beginnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Bille August. In den zentralen Rollen sind Connie Nielsen, Aidan Quinn, Kelly Preston und Tim Daly zu sehen. Eingeordnet ist "Return to Sender" als Drama.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangsfigur trägt den moralischen Konflikt des Films in sich: Ein Mann, der einst Angeklagte verteidigte, handelt nun mit den letzten Worten von Todeskandidaten und macht Profit aus deren Schicksal. Diese Konstruktion legt eine Erzählung an, die sich weniger für den äußeren Kriminalfall interessiert als für die innere Wandlung ihres Protagonisten – von der zynischen Distanz hin zur persönlichen Verstrickung. Dass die Handlung sich um einen Fall dreht, dessen Fakten zunehmend fragwürdig erscheinen, deutet auf ein Drama an, das Schuld und Zweifel als Motor nutzt, statt auf klassische Spannungsdramaturgie zu setzen. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern aus Drama und Thriller passt zu diesem eher figurenorientierten Zuschnitt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Return to Sender" im Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breites Publikumsecho ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, entsprechend hat sich die Zahl der Stimmen über die Zeit nur langsam aufgebaut. Innerhalb des Dramas reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die sich mit Schuld, Zweifel und moralischer Verstrickung rund um die Todesstrafe beschäftigen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Connie Nielsen als Charlotte Cory
- Aidan Quinn als Frank Nitzche
- Kelly Preston als Susan Kennan
- Tim Daly als Martin North
- Mark Ryan als Mark Schlesser
- Mark Holton als Joe Charbonic
- Sara-Marie Maltha als Stella / Julie
- Randy Colton als Joe Hammond
- Robin Brooks Sullivan als Mary Hammond
- Madison Mueller als Kirstie
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Verfügbarkeit
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