Ripley's Game (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Liliana Cavani |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (321 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tom Ripley ist kultiviert, kühl, wohlhabend und ein Mörder. Er lebt in einer Villa im Veneto, zusammen mit seiner Freundin Luisa, die Cembalo spielt. Eines Tages meldet sich ein früherer Geschäftspartner aus der Berliner Unterwelt bei ihm und bittet um Hilfe dabei, einen Rivalen aus dem Weg zu räumen.
Ripley, der das menschliche Wesen stets genau beobachtet, setzt daraufhin ein Spiel in Gang. Er will einen sanften, unbescholtenen Bilderrahmer aus der Nachbarschaft in einen Auftragsmörder verwandeln. Dieser Handwerker, Jonathan Trevanny, ist an Krebs erkrankt und wird sterben. Er hat eine Frau, einen kleinen Sohn und wenig, das er ihnen hinterlassen kann. Offen bleibt, ob Ripley die Kontrolle behält, wenn er Jonathan in sein Spiel hineinzieht, ob es bei einem einzigen Mord bleibt und ob sich in Ripley womöglich so etwas wie ein Gewissen regt.
Entstehungsgeschichte
Liliana Cavani hat den Film inszeniert, der 2002 erschien. Zur Besetzung gehören John Malkovich, Dougray Scott, Ray Winstone und Lena Headey.
Die Freigabe liegt bei 16 Jahren, was bei einem Stoff über Auftragsmord angemessen erscheint.
Hinter den Kulissen
Krimi und Thriller bilden die Grundlage dieses Films, und im Kern der Handlung steht ein psychologisches Experiment. Ripley ist kein gewöhnlicher Verbrecher, sondern jemand, der Menschen studiert und sie wie Figuren auf einem Spielbrett bewegt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie weit sich ein anständiger Mensch treiben lässt. Jonathan ist unbescholten, aber seine Krankheit und die Sorge um seine Familie machen ihn verwundbar. Die Geschichte verlagert das Verbrechen damit in eine moralische Grauzone, in der Not und Verführung ineinandergreifen.
Der Schauplatz bildet einen deutlichen Gegensatz. Die Villa im Veneto und das Cembalospiel stehen für Kultur und Kultiviertheit, während die Verbindung zur Berliner Unterwelt das Gewaltsame ins Spiel bringt.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,4 von 10 deutet auf eine insgesamt wohlwollende, aber nicht begeisterte Aufnahme hin. Die Zahl der Stimmen liegt bei einigen hundert und erlaubt damit eine erste Einordnung.
Vierundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für einen Krimi, der die Spannung aus Charakterstudie und Manipulation bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Malkovich als Tom Ripley
- Dougray Scott als Jonathan Trevanny
- Ray Winstone als Reeves
- Lena Headey als Sarah Trevanny
- Chiara Caselli als Luisa Harari
- Uwe Mansshardt als Terry
- Hanns Zischler als Art Dealer
- Paolo Paoloni als Franco
- Lutz Winde als Ernst
- Emidio La Vella als Shoe Store Owner
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Verfügbarkeit
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