Romasanta - Im Schatten des Werwolfs (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paco Plaza |
|---|---|
| Genre | Action, Horror |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-05-13 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 432.671 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Über das Land legt sich ein Schatten aus Angst: Menschen verschwinden, und wenn sie wieder auftauchen, tragen ihre Leichen neben wilden Rissen auch präzise, fast chirurgisch wirkende Schnitte. Bald spricht niemand mehr von etwas anderem als dem "Werwolf von Allariz". In diese Atmosphäre der Gerüchte und der Furcht gerät Barbara, die sich in den reisenden Händler Manuel Romasanta verliebt. Zunächst ist sie ihm völlig zugetan, doch mit der Zeit wachsen Zweifel. Ihre Schwester war mit Romasanta in die Stadt gereist und seither nicht mehr aufgetaucht. Was mit ihr geschehen ist, bleibt zunächst offen, und die wachsende Beunruhigung Barbaras trägt die Geschichte bis zu jenem Punkt, an dem sich Zuneigung und Verdacht kaum mehr trennen lassen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Paco Plaza. In den Hauptrollen sind Julian Sands, Elsa Pataky, John Sharian und Gary Piquer zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action und Horror deutet an, dass die Geschichte nicht nur auf stille Bedrohung setzt, sondern auch auf körperliche Konfrontation und Verfolgung. Die Anlage der Handlung – eine Liebesbeziehung, die sich schrittweise in Argwohn verwandelt – verlagert den Schrecken von einer reinen Monsterjagd hin zu einer Studie über Nähe und Täuschung. Dass die Taten sowohl "wilde" als auch "chirurgische" Spuren aufweisen, legt nahe, dass der Film bewusst zwischen animalischer Bedrohung und kalkulierter menschlicher Tat schwankt und diese Ambivalenz zum erzählerischen Kern macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,1 von 10 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im unteren Mittelfeld dessen, was Genrepublikum vergibt. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile über zwanzig Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb des Werwolf- und Horror-Genres reiht sich der Film als eine von vielen Variationen ein, die reale Legenden mit Elemente aus Verfolgung und Verrat verknüpfen, ohne dass die vorliegenden Zahlen auf eine besonders breite Rezeption hindeuten.
Bilder

Besetzung & Stab
- Julian Sands als Manuel Romasanta
- Elsa Pataky als Bárbara
- John Sharian als Antonio
- Gary Piquer als District Attorney Luciano de la Bastida
- David Gant als Professor Philips
- Maru Valdivielso als María
- Luna McGill als Teresa
- Carlos Reig-Plaza als Gómez (as Carlos Reig)
- Reg Wilson als Judge
- Ivana Baquero als Ana
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Verfügbarkeit
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