Veronica - Spiel mit dem Teufel (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paco Plaza |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.909 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Madrid 1991. Die fünfzehnjährige Verónica kümmert sich um ihre drei jüngeren Geschwister; der Vater ist tot.
Während einer Sonnenfinsternis versucht sie mit einem Ouija-Brett, Kontakt zu ihrem Vater aufzunehmen. Die Sitzung geht schief. In den Tagen danach häufen sich Vorfälle in der Wohnung, und Verónica findet sich in der Rolle wieder, in der sie ohnehin steckt: Sie muss allein zurechtkommen und ihre Geschwister schützen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Paco Plaza, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Fernando Navarro.
Der Film nimmt Anleihen beim sogenannten Fall Vallecas von 1991: Die Madrider Schülerin Estefanía Gutiérrez Lázaro erlitt nach einer Sitzung mit einem Ouija-Brett an ihrer Schule Halluzinationen und Anfälle. Plaza hat ausdrücklich betont, sich nicht an die Tatsachen gebunden zu haben — Figuren und Einzelheiten seien weitgehend erfunden.
Sandra Escacena spielt die Verónica, Claudia Placer, Bruna González und Iván Chavero die Geschwister, Ana Torrent die Mutter. Consuelo Trujillo verkörpert die blinde Nonne, die im Film Schwester Tod genannt wird.
Hinter den Kulissen
Produziert wurde der Film von Apache Films mit Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Senders RTVE. Die spanische Premiere war am 25. August 2017.
Netflix erwarb die Rechte und veröffentlichte den Film im März 2018 international, wo er zu einem großen Erfolg wurde.
Die Vermarktung setzte auf die Behauptung, der Film sei so beängstigend, dass viele ihn nicht zu Ende sähen. Kritiker widersprachen; Jordan Crucchiola etwa hielt einzelne Szenen für stark, die Zuspitzung insgesamt aber für Werbung.
Einordnung & Wirkung
Bei Rotten Tomatoes steht der Film bei 86 Prozent.
Die Urteile gingen auseinander: Ein Teil der Kritik hielt ihn für außerordentlich wirksam, ein anderer für psychologisch dünn und weniger erschreckend als vergleichbare Arbeiten.
Bei den Goyas 2018 gewann der Film für Ton und Schnitt und war unter anderem als bester Film, für die Regie und für Sandra Escacena nominiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Escacena als Verónica
- Bruna González als Lucía
- Claudia Placer als Irene
- Iván Chavero als Antoñito
- Ana Torrent als Ana
- Consuelo Trujillo als Sister Muerte
- Ángela Fabián als Rosa
- Carla Campra als Diana
- Chema Adeva als Romero
- Miranda Gas als Rodríguez
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Verfügbarkeit
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