Romper Stomper (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Geoffrey Wright |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-03-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (590 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Melbourne herrscht ein erbitterter Konflikt zwischen asiatischen Einwanderern und einer Gruppe von Skinheads, die von Hando angeführt wird. Arbeitslos, ungebildet und voller Hass auf die Fremden setzen sie alles daran, die Bewohner mit Gewalt aus ihrem Viertel zu vertreiben. Die Verhältnisse geraten in Bewegung, als die junge Gabe aus ihrem wohlhabenden Elternhaus flieht, nachdem sie von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde. Hando beansprucht sie zunächst für sich. Als die Gruppe jedoch einen Kampf gegen die Vietnamesen verliert, zerfällt sie, und Gabe verliebt sich in den Skinhead Davey. Dass Hando diese Demütigung nicht auf sich sitzen lässt, liegt in der Logik dieser Figur.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Geoffrey Wright bei diesem 1992 erschienenen Film. Russell Crowe, Daniel Pollock, Jacqueline McKenzie und Alex Scott bilden das Ensemble, das die Gruppe und die in sie hineingeratene Außenseiterin trägt. Die Freigabe erst ab 18 Jahren entspricht einem Stoff, der Gewalt und Missbrauch nicht ausspart.
Hinter den Kulissen
Action, Drama und Thriller stehen hier in einem ungewöhnlichen Verhältnis zueinander. Die Auseinandersetzungen liefern die Handlung, doch das Drama bestimmt den Ton, weil die Erzählung ihre Täter nicht als ferne Figuren behandelt, sondern in ihrer Herkunft zeigt: ohne Arbeit, ohne Bildung, mit einem Feindbild als einzigem Zusammenhalt. Der Thriller-Anteil entsteht daraus, dass diese Gruppe jederzeit gegen sich selbst kippen kann. Gabes Geschichte fügt eine zweite Form von Gewalt hinzu, die aus einem ganz anderen Milieu stammt und zeigt, dass Schutzlosigkeit nicht an sozialer Herkunft hängt. Der Stoff bleibt damit über die gesamte Laufzeit unangenehm, und das offenkundig absichtlich.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 fällt das Urteil des Publikums vergleichsweise deutlich aus, wobei die Bewertungsbasis nur wenige hundert Stimmen umfasst. Vierunddreißig Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie ein Drama rassistische Gewalt zeigen kann, ohne den Tätern eine Rechtfertigung anzubieten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Russell Crowe als Hando
- Daniel Pollock als Davey
- Jacqueline McKenzie als Gabe
- Alex Scott als Martin
- Leigh Russell als Sonny Jim
- Dan Wyllie als Cackles
- James McKenna als Bubs
- Eric Mueck als Champ
- Frank Magree als Brett
- Chris McLean als Luke
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Verfügbarkeit
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