Rubber (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Quentin Dupieux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Fantasy, Horror, Mystery |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 98.017 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.150 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irgendwo in der Wüste des weiten amerikanischen Westens versammelt sich eine Gruppe von Menschen mit Ferngläsern. Sie richten die Gläser auf die leere Landschaft und warten auf ein außergewöhnliches Schauspiel, bei dem selbst offenbleibt, ob es ein Naturereignis sein soll. Und tatsächlich regt sich bald etwas zwischen den Sträuchern: Ein unscheinbarer alter Autoreifen erwacht zum Leben. Er rollt zunächst beinahe unentschlossen mal hierhin und mal dahin, als müsse er erst herausfinden, wozu er taugt. Dann heftet er sich an eine hübsche junge Autofahrerin. Und alles, was sich ihm unterwegs in den Weg stellt oder seine Erscheinung nicht mit dem nötigen Respekt quittiert, bringt er um.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für den Film, der 2010 herauskam, ist Quentin Dupieux. Zur Besetzung zählen Thomas F. Duffy, David Bowe, Stephen Spinella und Roxane Mesquida. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Bemerkenswert ist die Genrezuordnung. Fünf Genres treffen hier aufeinander: Komödie, Drama, Fantasy, Horror und Mystery. Eine solche Häufung deutet selten auf Unentschlossenheit, sondern darauf, dass sich ein Stoff keiner der Schubladen fügt. Ein mordender Autoreifen ist als Prämisse ein Horrormotiv, seine Ausführung aber unweigerlich komisch, und die Zuschauergruppe mit den Ferngläsern schiebt eine zweite Ebene ein: Im Film wird von Anfang an jemandem beim Zusehen zugesehen. Der Fantasy- und Mystery-Anteil erklärt sich von selbst, sobald ein Gegenstand ohne jede Erklärung Willen und Wirkung entwickelt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,9 von 10, abgegeben von Stimmen im vierstelligen Bereich. Das ist ein Wert, der sich gut mit einem Stoff verträgt, der niemanden in der Mitte lässt: Wer die Anlage annimmt, kommt auf seine Kosten, wer eine gerade erzählte Geschichte erwartet, eher nicht. Die Stimmenzahl bleibt überschaubar und weist den Film als Titel für ein besonderes Publikum aus, nicht als Massenware. 16 Jahre nach dem Erscheinen hat die Prämisse nichts von ihrer Sperrigkeit verloren — sie lässt sich in einem Satz erzählen und trotzdem nur schwer beschreiben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Thomas F. Duffy als Xavier
- David Bowe als M. Hughes
- Stephen Spinella als Chad
- Roxane Mesquida als Sheila
- Jack Plotnick als Accountant
- Wings Hauser als Man in Wheelchair
- Ethan Cohn als Film Buff Ethan
- Charley Koontz als Film Buff Charley
- Daniel Quinn als Dad
- Devin Brochu als Son
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Verfügbarkeit
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