S.O.B. - Hollywoods letzter Heuler (1981)
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| Regie | Blake Edwards |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-07-01 |
| TMDB-Bewertung | 6 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Felix ist ein Produzent, dessen jüngster Film an den Kinokassen krachend scheitert. Über Nacht wendet sich sein Umfeld von ihm ab, Kollegen und angebliche Freunde ziehen sich zurück. In seiner Verzweiflung scheitert er mehrfach am eigenen Suizidversuch, ehe er auf eine Idee kommt, mit der sich das gescheiterte Projekt doch noch retten ließe. Doch die Studioleitung hat andere Pläne und will sich das Negativ des Films unter den Nagel reißen. Als Felix versucht, das Material in letzter Minute an sich zu bringen, gerät er in eine folgenschwere Auseinandersetzung mit Wachpersonal. Was danach geschieht, entwickelt sich zu einer bitteren Farce um Trauer, Heuchelei und das falsche Mitgefühl einer ganzen Branche, die ihre eigenen Regeln nach Belieben biegt.
Entstehungsgeschichte
Blake Edwards inszenierte die Komödie 1981. In den Hauptrollen stehen Julie Andrews, William Holden, Marisa Berenson und Larry Hagman vor der Kamera. Eine Altersfreigabe ist zu diesem Titel nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel signalisiert eine Abrechnung: Hier wird nicht sanft mit dem Filmgeschäft umgegangen, sondern mit deutlicher Schärfe. Die Geschichte um einen gefallenen Produzenten, der von seinem Umfeld fallengelassen wird, ist als bissige Satire angelegt, die menschliches Verhalten unter dem Druck von Erfolg und Misserfolg vorführt. Dass sich Freunde erst nach dem Tod des Protagonisten wieder zusammenraufen, um ihm eine würdige letzte Ehre zu verschaffen, während der Rest der Branche geheuchelte Trauer zeigt, verstärkt den satirischen Grundton. Die Komödie bewegt sich damit zwischen Groteske und Gesellschaftskritik, ohne sich auf reine Situationskomik zu beschränken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Titel im Genre der bissigen Filmbranchen-Satiren verorten, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Qualitätsurteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1981 sind mittlerweile deutlich mehr als vier Jahrzehnte vergangen, was den Titel als Zeitzeugnis einer bestimmten Ära des Hollywood-Kinos erscheinen lässt. Die Bewertungszahl bewegt sich im mittleren Bereich und deutet auf ein durchwachsenes, aber nicht einhelliges Echo hin.
Bilder







Besetzung & Stab
- Julie Andrews als Sally Miles
- William Holden als Tim Culley
- Marisa Berenson als Mavis
- Larry Hagman als Dick Benson
- Robert Loggia als Herb Maskowitz
- Stuart Margolin als Gary Murdock
- Richard Mulligan als Felix Farmer
- Robert Preston als Dr. Irving Finegarten
- Craig Stevens als Willard
- Loretta Swit als Polly Reed
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Verfügbarkeit
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